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Godolphin siegt - doch nicht mit Earthlight

Space Blues setzt sich durch

Der Fabre-Crack Earlight hat seine erste Niederlage einstecken müssen. Der bis dato ungeschlagenen zweifache Gruppe I-Sieger wurde im Prix Maurice de Gheest (Gr.I/240.000 Euro) am Ende lediglich Vierter. Doch Godolphin, dessen Farben der dreijährige Shamardal-Sohn, der hier als 2,1:1-Favorit an den Ablauf, trägt, durfte trotzdem jubeln.

Denn der von Charlie Appleby vorbereitete Space Blues sprang in die Bresche. Unter William Buick schnappte sich der vierjährige Dubawi-Sohn die 1300-Meter-Prüfung in Deauville. Für Space Blues, der jüngst mit einem Gruppe III-Sieg in Longchamp und einem Gr.II-Treffer während Glorious Goodwood den Durchbruch schaffte, war es der Sieg auf Top-Level.

"Wir haben unsere Chance hier gut genützt. Das Pferd - wie so viele Dubawis - wird mit dem Alter immer besser. Er hat sich dieses Jahr von Rennen zu Rennen gesteigert, und ich wusste das ein Gruppe I-Sieger in ihm steckt. Wir hatten viel Respekt vor den Dreijährigen hier im Rennen. Ich habe William Buick vor dem Rennen gesagt, reite auf einen Platz hin und sieh zu wie weit du kommt. Er sagte, ab der Hälfte des Rennen mussten die ersten dem hohen Tempo Tribut zollen und die Lücken haben sich geöffnet. Am Ende hatte Space Blues das Rennen für sich. Er wird nun in den Prix de la Forêt am Arc-Sonntag über 1400 Meter gehen", so Charlie Appleby nach dem Gr.I-Highlight.

In die Platzierung liefen Hello Youmzain (Kevin Ryan/Kevin Stott) und Lope Y Fernandez (Aidan O'Brien/Ryan Moore).

Der im deutschen Besitz stehende Reshabar lief ein sehr anständiges Rennen. Der dreijährige Ifraaj-Sohn, der von Markus Münch für Erich Schwaiger trainiert wird, wurde Siebter.

 

(09.08.2020)