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GB-Streik: Buchmacher wehren sich gegen 10%-Gebühren

Am Montag konnten die Be-sucher der Rennbahnen Kemp-ton, Exeter und Wolverhamp-ton nur bei einigen Buch-macherfirmen Wetten tätigen. Die vor Ort ansässigen kleine-ren Anbieter streikten. Sie wehrten sich gegen die vom British Horseracing Board erhobene 10 Prozent-Abgabe auf alle Brutto-Gewinne, die die Buchmacher in Zukunft für die Über-tragung der Daten (Starter) zahlen müssen.

Das Ende der 'Goldenen Ära' (Vielfalt der Anbieter) für Wetter könnte damit eingeleitet werden, nachdem im Oktober 2001 die Wettsteuer abgeschafft wurde. In Kempton boten am Montag nur die 'großen Drei', Ladbrokes, William Hill und Coral Kurse an.

Ab dem 1. April sollen die Gebühren von den Buchmachern abgeführt werden, die Veränderung könnte einige kleinere Firmen am Ende ihre berufliche Existenz kosten. 'Mein Aufkommen würde bei der Erhebung der Steuern von 136 Pfund auf 36.000 Pfund jährlich steigen', klagte Barry Dennis, ein Betroffener der Situation.

(29.01.2003)