News

Galileo schlägt sie alle! 'King-Sieg' für den Weltstar

Der Jahrhundert-Galopper Galileo bleibt der Star des internationalen Turfs. Am Samstag hat er auf der königlichen Rennbahn von Ascot seine fantastische Siegesserie ausgebaut. In den King Georg VI and Queen Elizabeth Diamond Stakes, einem der wichtigsten Galopprennen der Welt, siegte Galileo als 15:10-Topfavorit in einem Weltklassefeld und gewann damit nach dem englischen und dem irischen Derby ein weiteres Top-Ereignis des Turfs. Nach sechs Rennen ist der drei Jahre alte Hengst immer noch ungeschlagen.

Mit Jockey Michael Kinane schlug Galileo in Ascot nach 2400 Metern den amtierenden Weltmeister Fantastic Light unter Jockey-Star Frankie Dettori. Schon zu Beginn der Zielgeraden marschierte Galileo an die Spitze des Feldes, kämpfte den kurzzeitig gefährlich angreifenden Fantastic Light nieder und siegte mit zwei Längen Vorteil. Platz drei im Zwölferfeld des mit rund 2,3 Millionen Mark dotierten Rennens ging an Hightory unter Gerald Mosse.

Für Galileos Besitzer, Mrs. John Magnier und Michael Tabor, gab es wieder einmal einen Zahltag: üppige 1,38 Millionen Mark werden auf das Konto überwiesen. Aidan O’Brien trainiert den Wundergalopper in Irland, bei sechs Starts hat der Coach den Hengst nun zu sechs Siegen geführt. Als Zweijähriger hatte Galileo im letzten Jahr sein einziges Rennen mit 14 Längen Vorteil gewonnen, dann zu Saisonbeginn zwei Rennen im irischen Leopardstown für sich entschieden. Das englische Derby entschied Galileo mit dreieinhalb Längen Vorsprung sehr eindrucksvoll für sich, im irischen Derby legte er vier Längen zwischen sich und die Gegner. Durch seinen Sieg in den Diamond Stakes hat Galileo nun endgültig die Position des besten Rennpferdes der Welt eingenommen.

Galileo ist ein Sohn des Ausnahme-Deckhengstes Sadler’s Wells, seine Großmutter Allegretta gehörte früher dem deutschen Gestüt Schlenderhan. 1981 verkaufte Schlenderhan die Stute für gerade einmal 24.000 Pfund, heute ist Allegretta die einflussreichste Mutterstute der Welt des Turfs. Auch das ist Rennsport.

(28.07.2001)