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England: Diskussion um die Wolverhampton-Sandbahn

Der Winter hat nicht nur Deutschland, sondern ganz Europa im Griff. Das gilt auch für die britische Insel. In Eng-land geht zur Zeit nur sehr wenig. Dass die Hindernis-rennen größtenteils ausfallen, ist logisch, aber am Montag musste auch die Sandbahnveranstaltung in Wolverhampton abgesagt werden. Eine Absage, die für Diskussionen sorgte.

Fünf Grad Minus zeigte das Thermometer und der Fibresand in Wolverhampton war nicht in dem Zustand, dass auf ihm Rennen hätten durchgeführt werden können. Es hatten sich Klumpen auf der Bahn gebildet. Die für Freitag vorgesehene Veranstaltung wurde nach Southwell verlegt.

Gay Kelleway, die bei dem ausgefallenen Renntag zwei chancenreiche Starter gehabt hätte, gehörte zu den Trainern, die den Zustand der Bahn kritisieren. Sie sagte: 'Man sollte den Fibresand durch Polytrack ersetzen, wie es ihn in Lingfield gibt.'

Dem widersprach aber David Barron, einer der führenden Trainer auf den Alwetterbahnen. 'Dem kann ich nicht zustimmen, denn dann gibt es nur noch einen Boden auf Sand und nicht wie jetzt mehrere verschiedene. So gibt es auch nur noch einen Typ Pferd, der auf Sand zurechtkommt.

(08.01.2003)