Triumph für Persian King eine logische Konsequenz? | GaloppOnline

Triumph für Persian King eine logische Konsequenz?

Andre Fabres Saisonstatistik in Frankreich liest sich bisher überragend. 144 Starts, 39 Siege und 80 Platzierungen ist die Bilanz kurz vor der klassischen Saisonphase. Vieles spricht dafür, dass am Sonntag mindestens ein klassischer Triumph hinzukommt. Denn in Longchamp sattelt er mit Persian King den großen Favoriten in den The Emirates Prix Poule d‘Essai des Poulains (Gr.I/600.000), dem Pendant der deutschen 2000. Guineas. Und die klare Favoritenstellung des Godolphin-Galoppers kommt nicht von ungefähr. Nur beim ersten Start musste der Kingman-Sohn eine Niederlage hinnehmen, danach stiefelte er bei vier Auftritten ungeschlagen zu zwei Gruppe III-Siegen. Besonders sein Auftritt in den Autumn Stakes  im vergangenen Oktober in Newmarket hinterlässt im Nachhinein einen starken Eindruck. Damals schlug er, wenn auch knapp, den frischen 2000.Guineas in Großbritannien. Magna Grecia gewann den Klassiker am vergangenen Samstag  in Newmarket für Aidan O’Brien in hervorragender Manier und wertet so die Form noch einmal auf. Persian King selbst konnte vor knapp einem Monat mit einem überlegenen Gruppe III seine Form ebenfalls bestätigen und so spricht fast alles für den großen Favoriten. Sollte er die Vorschusslorbeeren bestätigen können, steigt er zum ersten Gruppe I-Sieger für seinen Vater, den Invincible Spirit-Sohn Kingman, auf.

Zum Spielverderber möchte Aidan O’Brien werden, der nach seinem englischen Guineas-Doppel, nun in Frankreich mit No Nay Never-Sohn  Never No More eingreift. Zuletzt gewann er in seiner irischen Heimat ein Listenrennen. Ebenfalls zu den gefährlichsten Gegnern zählt der von Freddy Head trainierte Anodor. Immerhin handelt es sich bei dem Anodin-Sohn um das einzige Pferd, dass Persian King bisher schlagen konnte. Beim jeweils ersten Auftritt der klassischen Hoffnungen, legte der Head-Schützling zwei Längen zwischen sich und Persian King. Sein letzter Start liegt nun aber schon einige Zeit zurück. Im Prix Jean-Luc Lagardère (Gr.I) wurde er als 1,8-Favorit lediglich Dritter.

Mit Chancen dürften auch die zweite Fabre/Godolphin-Waffe Munitions unterwegs sein. Bei fünf Starts viermal siegreich ist der War Front-Sohn einer der Geheimtipps. Ähnliches gilt für den Vertreter von Wertheimer, die in diesem Jahr ebenfalls mit guter Form bei den Dreijährigen aufwarten können. Shaman ist bei zwei Starts in diesem Jahr noch ungeschlagen. Der Schützling von Carlos Laffon-Parias nimmt im Wettmarkt die fünfte Position ein. Insgesamt sind in diesem Jahr nur zwölf Pferde am Start.