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Blackmore schreibt Grand National-Geschichte

Am Samstag war es auf der in der Nähe von Liverpool gelegenen Rennbahn von Aintree wieder so weit. Zeit für die legendäre, aber auch berühmt, berüchtigte Grand National (750.000 Pfund), das als Handicap gelaufene Gruppe III-Rennen, welches in jedem Jahr das Highlight der National Hunt-Saison bildet.

40 Pferde kamen auch in diesem Jahr an den Start und machten sich auf die 6907 Meter lange Reise an deren Ende für den Sieger Ruhm und Ehre wartet. Und in diesem Jahr wurde in Aintree einmal mehr Geschichte geschrieben, denn mit Rachael Blackmore, die bereits das Cheltenham Festival dominierte, gewann erstmals eine Frau die Grand National. Auf dem von Henry de Bromhead für JP McManus trainierten Minella Times (12:1) sprang Blackmore zwei Hindernisse vor dem Ziel in Front und gab den Vorteil bis zur Linie nicht mehr her. Auf dem zweiten Platz kam der ebenfalls von de Bromhead trainierte Balko Des Flos an, den dritten Platz belegte Any Second Now. Es waren die Iren, die die diesjährige Grand National dominierten. Das beste englische Pferd war auf dem sechsten Platz Blaklion. Der Favorit Cloth Cap wurde unterwegs angehalten.

Für Henry de Bromhead war es der erste Sieg in der Grand National und dann war er am Samstag sogar eins-zwei. JP McManus feierte elf Jahre nach Don’t Push It seinen zweiten Triumph in diesem legendären Rennen.

(10.04.2021)