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Australischer Jockey nach schwerem Sturz verstorben

Der australische Jockey Mark Goring ist nach einem schweren Sturz verstorben. Goring erlitt am Sonntag auf der Rennbahn Tatura, 170 Kilometer nordöstllich von Melbourne, so gravierende Kopfverletzungen, dass er bereits einen Tag später starb. Der 22-jährige war mit seinem Pferd Starbond in eine drei Pferde-Kollision verwickelt gewesen.

Das Meeting in Taturo wurde über eine Stunde ausgesetzt, nachdem ein Hubschrauber den verletzten Jockey in ein Melbourner Krankenhaus fliegen musste.

Doch die Verfassung Gorings stabilisierte sich nicht mehr, er starb nur einen Tag nach dem Unfall. Seine Mutter Gail und seine Ehefrau Emma, im sechsten Monat schwanger, waren bis zuletzt an seiner Seite.

Goring begann seine Ausbildung 1995, er ritt 140 Sieger, darunter 14 in der Metropole Melbourne (Foto). Die beiden anderen Jockeys, die in den Sturz verwickelt waren, kamen wesentlich glimpflicher davon.

Mick Johnstone erlitt nur einige Quetschungen, Jamie Anstice wurde mit gebrochenen Rippen ins Goulburn Valley Hospital eingewiesen, ist aber bereits wieder entlassen.

(15.01.2003)