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Als heißer Favorit Dritter - Iberus und sein Hürdendebut

Eigentlich sollte der Start am Montag in Plumpton nur eine Durchgangsstation für den fünfjährigen Schlenderhaner Iberus sein. Der zwischenzeit-lich zu Martin Pipe nach Eng-land übergesiedelte Monsun-Sohn hat auf der Insel seine zweite Karriere als Hindernispferd begonnen. Als 15:10-Chance traf er im Stuart Oliver Memorial Maiden Hurdle über 3200 Meter auf fünf Gegner.

Unter Champion Tony McCoy hielt sich Iberus (Foto innen vom Fährhofer Sabiango etwas verdeckt), der in Seitenblendern an den Ablauf gebracht wurde, lange am Schluss des Feldes auf. Als der zweite Favorit des Rennens bereits relativ früh angehalten wurde, schien der Sieg schon greifbar nah zu sein.

Auch stellte McCoy Iberus bis zum Schlussbogen noch keine Frage, rückte in gutem Stil auf. Doch als es in die entscheidende Phase ging, kam von Iberus nicht mehr viel, er spürte wohl auch die lange Rennpause. Der Fünfjährige wurde im Ziel bei seinem Debut auf der Hürdenbahn Dritter.

Die Prüfung ging an Mixed Marriage und Matt Batchelor, die mit einem Hals-Vorteil auf Sossus Vlei und Robert Thornten den Zielstrich passierten. Anderthalb Längen dahinter sah man dann Iberus.

Die englische Presse meinte daraufhin, dass eine Nennung für ein Grade I-Rennen in Cheltenham für Iberus nach diesem Eindruck wohl nicht gerechtfertigt sei. Vielleicht kann er sich auch noch ein gehöriges Stück verbessern, immerhin war es für ihn die Sprung-Premiere. Mit Martin Pipe hat er wohl den derzeit besten Trainer der Insel.

(25.02.2003)