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Aller guten Dinge sind drei für Figuero

Nicht weniger als drei Gruppe I-Rennen standen auf der größten französischen Hindernisbahn Auteuil am Sonntag, beim zweiten Tag der "48 Stunden des Hindernissports" auf dem Programm. Höhepunkt war dabei natürlich der Prix la Haye Jousselin, das mit 520.000 Euro dotierte Jagdrennen über 5500 Meter. Neun Pferde kamen in der Steeplechase an den Start, darunter nicht weniger als fünf aus dem Championstall von Francois Nicolle. Und auch der irische Star-Trainer Willie Mullins hatte mit Franco de Port (James Reveley) ein Pferd in die französische Hauptstadt geschickt.
 
Der Sieg blieb aber in Frankreich, als der von Francois Nicolle trainierte Figuero (Angelo Zuliani, 4,2:1) bei seinem dritten Versuch in diesem Rennen (2020 war er Dritter, im vergangenen Jahr Vierter) erstmals siegen konnte. Der siebenjährige Yeats-Sohn hatte im Ziel des Highlights drei Längen Vorsprung vor dem Außenseiter Grandeur Nature (Arnaud Chaille-Chaille/David Gallon), hinter dem der Vorjahressieger Poly Grandchamp (Francois Nicolle/Bertrand Lestrade) Platz drei belegte.
 
Den Prix Cambaceres, die Grande Course de Haies de 3 Ans, das mit 250.000 Euro dotierte Hürdenrennen für den Nachwuchs über 3600 Meter, gewann der Favorit St Donats (James Reveley) aus dem Stall von Trainer Hugo Merienne. Zur Quote von 2,4:1 siegte der Wallach Start-Ziel überlegen mit elf Längen Vorsprung gegen Not Too Bad (Arnaud Chaille-Chaille/David Gallon), hinter dem Bolero (Bertrand Bourez/Thomas Beaurain) Platz drei belegte.

Das dritte Gruppe I-Rennen, der Prix Maurice Gillois, die Grande Steeple-Chase de 4 Ans, dotiert mit 320.000 Euro, und über 4400 Meter führend, ging an die 14,2:1-Außenseiterin Gessy Raiselle aus dem Quartier von David Cottin. Geritten von James Reveley, siegte die Gemix-Tochter gegen den 1,7:1-Favoriten Diamond Carl (Francois Nicolle/Bertrand Lestrade) und In Love (David Cottin/Felix de Giles). Einige Zwischenfälle gab es in dem Rennen, in dem nur fünf Pferde das Ziel erreichten.

 

(13.11.2022)