Silvester Lady: Trotz Krefeld-Pleite bleibt York das Ziel

Eigentlich hatte keiner damit gerechnet, dass die Gruppe I - Siegerin Silvester Lady in einem Listenrennen geschlagen werden kann. Peu a Peu hat in Krefeld bewiesen, dass es nicht so ist und der Gewinnerin des Stuten-Derbys eine deutliche Niederlage zugeführt. Mit sieben Längen deklassierte die Frankfurter Stute die klassische Siegerin Silvester Lady. In deren Lager hat man aber auch nach der schmerzlichen Niederlage die Ziele weiterhin hoch gesteckt. Trainer Andreas Löwe plant weiterhin, die Stute in den Yorkshire Oaks in England aufzubieten.

WGZ Preis-Streichung: Noch 14 Stück um Sabiango

Für den WGZ Deutschland Preis am kommenden Sonntag auf dem Düsseldorfer Grafenberg sind noch 15 Pferde startberechtigt. Nach dem Streichungstermin am Montag vor dem wichtigsten Rennen in Düsseldorf, blieb diese Anzahl an Galoppern stehen. Unter den Kandidaten ist fast alles vertreten, was in der deutschen Grand Prix Szene Rang und Namen hat.

Sabiango-Spekulationen: Kommt Frankie Dettori?

Am Montag Morgen schwappte eine Welle von interessanten Gerüchten durch Turfdeutschland. Diese betrifft zum einen Deutschlands vielleicht besten Dreijährigen, zum anderen zwei der besten Jockeys Europas. Alles drehte sich um eine Frage: „Wer reitet Sabiango im WGZ Deutschland Preis in Düsseldorf?“ Es kursieren Gerüchte, dass man sich im Bremer Team des Hengstes um den Italiener Frankie Dettori bemüht haben soll.

Aufatmen im Subi-Lager: Keine Operation notwendig

Am Montag Morgen kam im Agatha-Krankenhaus in Köln die Entwarnung: Andreas Suborics muß nicht operiert werden. Der Österreicher hat das Krankenhaus am Nachmittag schon wieder verlassen. Einen Tag haben die Ärzte ihm dann noch Ruhe verordnet. Am Mittwoch und Donnerstag will Suborics dann wieder in der Morgenarbeit in Bremen in den Sattel steigen.

Suborics im Krankenhaus: Blinddarm-Probleme

Jockey-Ass Andreas Suborics hat sich am Sonntag morgen ins Krankenhaus begeben. Der Österreicher, Jockey Nummer Eins in der bisherigen Saison 2001, hat Probleme mit dem Blinddarm. Suborics suchte am Sonntag früh um halb zehn das Krankenhaus auf, wie die weitere Behandlung aussehen wird, steht noch nicht fest.

Hofer l?sst die Korken knallen: 1000. Sieg in Krefeld

Der Krefelder Galoppertrainer Mario Hofer (44) lässt die Korken knallen: am Sonntag schaffte er seinen 1000. Karrieresieg. Auf der Heimatbahn in Krefeld sicherte die zwei Jahre alte Stute Banyu Dewi dem gebürtigen Österreicher den Jubiläumstreffer. 'Ich freue mich, dass es auf der Heimatbahn geklappt hat', sagte Hofer zu GaloppOnline.de.

Peu a Peu rennt allen weg: Sieben-L?ngen-Triumph

Sie ist allen weggelaufen. Stück für Stück, Peu a Peu eben, machte die Stute gleichen Namens den Abstand zwischen sich und den Gegnerinnen größer. Die drei Jahre alte Stute Peu a Peu war am Sonntag in Krefeld für alle eine Nummer zu groß im mit 51.000 Mark dotierten Großen Stutenpreis der Victoria Versicherungen. Als Jockey Lennart Hammer-Hansen ernst machte, sagte die Pferdelady 'Und Tschüss' und entschwand in Richtung Ziel.

Italienische Sprint-Pleite: Kaka Neunter, Macina nur Elfte

Die beiden deutschen Pferde Kaka und Macina sind bei ihrem italienischen Gastpiel nicht über Plätze im hinteren Mittelfeld hinaus gekommen. Im Gran Premio Citta di Naopli belegte der von Mario Hofer aus Krefeld entsandte Kaka (als Mitfavorit gestartet) nur den neunten Platz. Auch die Fährhoferin Macina hatte in dem 1000 Meter-Sprint keinerlei Chance und endete auf Platz Elf.

Lottok?nig Peter Schiergen: Hessen-Hattrick durch Z?llner

Peter Schiergen hat den Hattrick geschafft und ist der Lottokönig von Frankfurt. Dank Zöllner, der dem Kölner Coach am Sonntag den dritten Sieg in Folge im Lotto-Hessen-Pokal bescherte. Schiergen bleibt damit in der Erfolgsspur, in die er mit dem Derbysieg mit Boreal gerutscht ist. Zöllner – dieser Name steht für Mittelstrecken-Qualitäten. In einem grandios besetzten Rennen war Zöllner nach 2000 Metern das stärkste Pferd, auch dank eines Klasse-Rittes von Schiergen-Stalljockey Jimmy Quinn.

Jockey Cesare Tessarin gewinnt Kölner Nachwuchscup

Der in Deutschland reitende Italiener Cesere Tessarin hat am Samstag auf der Galopprennbahn in Köln den erstmals ausgetragenen Internationalen AXA-Cup für Nachwuchsjockeys gewonnen. Bei teilweise strömendem Regen setzte sich Tessarin in diesem Nachwuchsvergleichs-Wettbewerb zwischen Jockeys aus acht Ländern gegen die europäische Newcomer-Elite durch. Auf den Plätzen folgten der Engländer Derek McGaffin vor Kyriakos Triantafyllou aus Griechenland.

Blick aufs Derby-Doppel: Siberius im Einsatz in Bratislava

Nachdem der Hofer-Hengst Siberius bereits Österreichs wichtigstes Dreijährigen-Examen gewonnen hat, greift er nun nach dem Derby-Doppel. In Bratislava kommt der Fuchs des Stalles Ulan am 22. Juli an den Start des Slowakischen Derbys. Mario Hofer, der Krefelder Trainer, hat die Prüfung bereits in den Jahren 1996 und 1997 mit den Hengsten White Wine und Lonango gewonnen, ist für das Rennen zuversichtlich: „Siberius hat eine Pause gehabt und ist richtig gut drauf. Wir fahren nach Bratislava, um zu gewinnen. Die Gegner sind für mich die anderen deutschen Pferde.“

Championats-Duell: Freitagsrunde 4:1 an den Champion

Andrasch Starke hat wieder die Führung im Kampf um das Jockey-Championat erobert. Während der Champion am Freitag im Süden auf der Galopprennbahn in München-Riem engagiert war, kämpfte Andreas Suborics im Berliner Osten in Hoppegarten um wichtige Treffer im Kampf um die Championatskrone. Diese hat nach den Rennen am Freitag wieder der Stalljockey von Andreas Schütz aus Köln auf dem Kopf sitzen. Bevor es am Freitag zum ersten Mal „Boxen auf“ hieß, lag Starke einen Treffer hinter Asien-Ass Suborics.

Derbysechster Monos rückt in Chantillys Boxen ein

Im Derby überraschten die von Andreas Löwe vorbereiteten Galopper auf ganzer Linie. Während man dem Kornado-Sohn Lierac wenigstens minimale Außenseiterchancen zugesprochen hatte, gab man dem Fuchshengst Monos überhaupt keine Chancen. Lierac musste bekanntlich nur Boreal vor sich dulden und auch Monos begeisterte mit einem sechsten Platz. Dabei fand Monos den Weg sogar etwas zu weit.

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