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Zwei deutsche Favoritentreffer in Mons

Am Montagabend stand einmal mehr ein Renntag im belgischen Mons an. Wie gewohnt gab es dabei auch wieder deutsche Treffer zu vermelden.

Allerdings mussten  deutsche Turffans diesmal bis zum vierten Rennen warten. Dort kam der von Christian von der Recke vorbereitete Pearl Dragon bei seinem zweiten Start für den neuen Stall zum Erfolg. Der achtjährige Nicobar-Sohn gewann ein Altersgewichtsrennen über 2300 Meter mit vier Längen Vorsprung in einfacher Manier. Pearl Dragon wurde bis 2017 von Mikel Delzangles in Frankreich vorbereitet, seinen bis dahin letzten Start absolvierte er im Prix du Cadran auf Gruppe I-Ebene am Arc-Wochenende. Zur vergangenen Saison wechselte er dann nach Irland zu Gordon Elliott, doch nach zwei Starts über Hindernisse, war dieser Karriereabschnitt schon wieder vorbei. Christian von der Recke übernahm ab dem Zeitpunkt, seinen letzten Start in England absolvierte er dann schon unter seinem jetzigen Coach in dem längsten Flachrennen während Royal Ascot über 4300 Meter. Nun also das siegreiche Comeback nach fast zehn Monaten Pause. Er ging als 2,4-Favorit unter Stephen Hellyn in die Prüfung und gewann dementsprechend leicht. Zweiter wurde der von Helga Hobitz vorbereitete Oriental Khan, der unter Koen Clijmans auch bei seinem vierten  Start in Mons zum dritten Mal unter den  ersten Drei landete. Der deutsche Favoriten-Zwilling zahlte 3,3.

Gleich eine halbe Stunde später legte Yasmin Almenräders Daring Lion nach. Der sechsjährige Wallach gewann die Altersgewichtsprüfung über 1500 Meter ebenfalls in leichter Manier und somit schon zu seinem zweiten Jahrestreffer. Zweieinhalb Längen Vorsprung hatte der Areion-Sohn mit Anna van den Trost im Sattel auf den Zweitplatzierten Gerrard’s Return. Die fünfte Tagesprüfung war kein PMU-Rennen mehr, auf der Bahn zahlte der hochfavorisierte Daring Lion 1,4:1.

(02.04.2019)