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Wow! Nerium geht auf und davon

Nerium

Was war das denn für eine Vorstellung des drei Jahre alten Hengstes Nerium im Ausgleich II? Das sieht nach einem Gruppe-Pferd aus, welches Peter Schiergen da in seinem Stall hat.

Ohne jede Mühe gewann der Camelot-Sohn aus dem Besitz des Stalles Nizza unter den Augen seiner Besitzer Ursula und Jürgen Imm den Preis der Generalagentur Signal Iduna Dominique Mayer auf der 2200 Meter-Strecke, war turmhoch überlegen vor dem Rest.

Whizz Kid als Zweiter und Godeberge als Dritter waren gegen den Sieger völlig chancenlos, das erinnerte alles ein wenig an Iquitos, als dieser in einem Handicap ähnlich überlegen gewann und von da an große Karriere machte. Vier Starts, drei Siege, das ist die Bilanz von Nerium. Tatsächlich ein Gruppe-Pferd? „Ich hoffe es“, sagte Jockey Lukas Delozier nach dem Rennen auf dem Rücken des Pferdes (zum Video).

„Das Pferd sich richtig gefunden, er hat sich von Start zu Start gesteigert, wir werden noch viel Freude mit ihm haben. Er hat gezeigt, dass er für bessere Aufgaben geboren ist. Wir haben ihn behutsam aufgebaut“, so Peter Schiergen nach dem Rennen. „Er wird noch ein- oder zweimal laufen in diesem Jahr.“

"Ich bin sehr glücklich, wie er heute gewonnen hat", sagte Besitzer Jürgen Imm. "Wir hoffen, dass er gesund bleibt, dann bekommen wir noch viel Freude!"

Überlegen war auch Chaperon in der Mega-Viererwette des Tages voraus. Mit Andreas Helfenbein im Sattel war der von Marcel Weiß trainierte Sieger das dominierende Pferd (zum Video). Lacrimosa, Rigoletto und Thunder Light machten die Viererwette komplett hinter dem Sieger aus dem Besitz der Familie Kuhlmann. 1448,4:1 betrug die Quote in der Viererwette.

(13.09.2020)