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Wonderful Moon bleibt nach Union-Sieg Derbyfavorit

Mit dem Sparkasse KölnBonn-Union-Rennen stand am Sonntag im Weidenpescher Park zu Köln die wichtigste Vorprüfung zum IDEE 151. Deutschen Derby auf dem Programm. Sieben Pferde kamen in dem Gruppe II-Rennen über 2200 Meter, das mit 35.000 Euro dotiert war, an den Start, mit Wonderful Moon, dem zweifachen Gruppesieger, der zuletzt im Cologne Classic so imponierend gewann, gab es dabei einen haushohen Favoriten.

Bis auf 1,3:1 hatten die Wetter den Sea The Moon-Sohn des Stalles Wasserfreunde aus dem Quartier von Henk Grewe heruntergewettet. Und nach einem Rennen vom dritten Platz aus wurde der Favorit seiner Rolle auch vollauf gerecht. Mit einem Vorteil von einer dreiviertel Länge gewann er den Derby-Test gegen einen stark laufenden Grocer Jack, der dem Favoriten sogar richtig auf den Zahn fühlen konnte. Platz drei ging an Palao, womit es genau die gleiche Dreierwette gab wie im Mai im Cologne Classic. (zum Video)

Unterwegs hatte man den Favoriten im zunächst von Nippon, dann von Kaspar angeführten Rennen an dritter/vierter Position gesehen, wobei Wonderful Moon stets außen galoppierte. Gleich zu Beginn der Zielgeraden startete Andrasch Starke auf Wonderful Moon seinen Angriff, und hatte außen auch schnell einen gut erkennbaren Vorteil. Grocer Jack, der unterwegs innen auch an dritter/vierter Stelle gelegen hatte, erwies sich aber als hartnäckiger Gegner und ließ nie locker, außen hatte auch Tax dor Max, der während des Rennens lange die rote Laterne trug, einen starken Moment.

Doch am Ende gab es den sicheren Sieg von Wonderful Moon, der letztlich dann doch alles sicher im Griff hatte und nun als Favorit in das "Blaue Band" geht. (zum Langzeitmarkt) Von Grocer Jack bis zu Palao, der sein Iffezheimer Laufen aus dem Derby-Trial gründlich korrigierte war es noch einmal eine dreiviertel Länge, der Ittlinger kam allerdings lahm aus dem Rennen. Ganz stark verkaufte sich Tax for Max als Vierter, denn er war lediglich auch nur eine halbe Länge hinter Palao und seinerseits eine halbe Länge vor Kaspar. Sir Polski und Nippon waren als Sechster, bzw. Siebter dann schon recht deutlich geschlagen.

(15.06.2020)