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Wikileaks kann es auch mit dem Nachwuchs-Champ

Wikileaks unter Leon Wolff

Wikileaks hat in seiner Karriere schon so manches Rennen gewonnen, meist mit enormer Erfahrung im Sattel. Andrasch Starke, Filip Minarik und Kevin Woodburn verstehen sich allesamt bestens mit dem inzwischen siebenjährigen Wallach, sie alle haben mit dem Vertreter von Sarah Weis bereits Rennen gewonnen.

Doch seit Sonntag ist klar: Wikileaks kann auch mit Nachwuchsreitern im Sattel gewinnen. Im vierten Rennen der Dortmunder Karte, einem Ausgleich IV über 2500 Meter, als Wettchance des Tages gelaufen, kam der klare 1,9:1-Favorit der Partie unter Leon Wolff zu einem ebenso klaren Sieg. Nach einem Rennen aus mittleren Regionen rückte der Toylsome-Sohn in der Entscheidung immer weiter auf, schon bei Erreichen der Geraden hatte er die Spitzenposition inne und löste sich dann nach Belieben. Für Wolff, Champion der Nachwuchsreiter 2020, war es bereits der zweite Tagestreffer.

Mit dem fünften Jahrestreffer schloss Wikileaks zu den neun Pferden auf, die in diesem Jahr fünf Rennen im In - und Ausland gewinnen konnten. (zum Video)

Mit Zweit-Favoritin Anna Adventure (Marco Klein) auf Rang zwei und Eastwind (Olga Laznovska) sowie Bahama Moon (Doris Smith) auf den weiteren Plätzen zahlte die Viererwette 345,9:1.

Eine halbe Stunde zuvor gab es einen weiteren Siegritt eines Nachwuchsreiters zu bestaunen. Robin Haedens steuerte Mashiana (Uwe Schwinn) im Ausgleich IV über 1200 Meter mit einer späten Attacke zum Sieg.

"Das war schon ein riesiger Speed, den sie da gezeigt hat. Beim letzten Mal hätte es schon fast geklappt. Jetzt ist sie hingekommen, ich bin sehr glücklich über diesen Treffer, so der Siegtrainer nach dem Rennen. Mashiana zahlte 7,6:1 am Toto und verwies Außenseiter Decadent Times und Favorit Latino auf die Plätze. (zum Video)

(27.12.2020)