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Samstags-Wahnsinn! Fünf Superhandicaps!

Das ist Wahnsinn! Gleich fünf Superhandicaps gibt es am Samstag in Bad Harzburg. Denn der Harzburger Rennverein legt für seinen Renntag am Samstag noch einmal nach: Von den drei mit jeweils 15.000 Euro dotierten Superhandicaps wird jetzt nicht, wie eigentlich vorgesehen, eines in zwei Abteilungen gelaufen, sondern zwei. Grund ist das außergewöhnlich hohe Interesse der Rennställe an diesen preislich besonders hoch liegenden Basisrennen.

„Damit werden wir insgesamt fünf Superhandicaps austragen“, erläutert Rennvereins-Präsident Stephan Ahrens, „ermöglicht auch durch das erweiterte Engagement der Braunschweigischen Landessparkasse und der Unterstützung von Buchmacher Albers.“ Somit wächst das Programm an diesem Samstag, an dem der erste Start auf 10.50 Uhr festgelegt wurde, auf 13 Rennen an.

„Das wird natürlich ein langer Tag“, fügt Ahrens an, „aber es ist auch ein Bonus für Besitzer, Trainer und Jockeys in für sie aktuell rennsportlich nicht einfachen Zeiten.“ Zahlreiche Veranstalter in Deutschland hatten die Rennpreise auf Grund mangelnder Einnahmen aus Eintrittsgeldern in Corona-Zeiten teilweise deutlich heruntergefahren. Auch in Bad Harzburg können für das diesjährige Meeting von Donnerstag, 22. Juli bis Samstag, 24. Juli nur maximal dreitausend Besucher auf die Bahn kommen – normalerweise liegt die Zuschauerzahl in der Spitze im fünfstelligen Bereich. „Trotzdem zahlen wir nahezu in allen Rennen unsere gewohnten Rennpreise“, betont Ahrens, „deshalb nehmen wir ausnahmsweise auch Eintrittsgeldern von Aktiven, die an dem Renntag selbst mit dem unmittelbaren Geschehen nichts zu tun haben.“

Auch für die Wetter wird Einiges geboten: Am Donnerstag und Freitag wird über jeweils ein Rennen die Viererwette (es gilt dabei, die ersten vier Pferde in richtiger Reihenfolge zu treffen) mit einer garantierten Auszahlung von 11.111 Euro angeboten, am Samstag werden in dieser Wette einmal 55.555 Euro (inklusive eines Jackpots) und je zweimal 11.111 Euro garantiert.

(19.07.2021)