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Unglücklich: Assistent 2. im GP de Clairefontaine

Assistent (Foto:Hemke)

Sammarco hatte es am frühen Nachmittag vorgemacht, wie man seinen Karriereabschnitt nach dem Derbysieg startet, nun wartete Turf-Deutschland gespannt auf das Abschneiden von Assistent in Clairefontaine.

Dort stellte sich der Derby-Vierte, im Blauen Band nur rund eineinhalb Längen hinter Sammarco ins Ziel gekommen war, der, allerdings gleichaltrigen, Konkurrenz im Grand Prix de Clairefontaine.

Und wäre der Ritt von Cristian Demuro etwas weniger unglücklich verlaufen, wäre für Assistent wohl auch ein Volltreffer drin gewesen. Doch so musste das Team um Trainer Henk Grewe und Liberty Racing 2020 als Besitzergemeinschaft hinter dem Sea The Moon-Sohn mit Rang zwei vorlieb nehmen.

In dem über 2400 Meter führenden Listenrennen (55.000 Euro) war Assistent als 2,3:1-Favorit gestartet. Unterwegs war er in hinteren Regionen des sechsköpfigen Feldes auszumachen. Als es dann in die Entscheidung ging wollte sich die Lücke für Cristian Demuro zwischen den Pferden einfach nicht auftun.

Erst ganz am Ende blieb ein wenig Platz, und die Beschleunigung des Listensiegers mit der bereits so unglücklichen Vorgeschichte, zeigte eindrucksvoll, was hier wohl drin gewesen wäre.

Cristian Demuro sagte nach dem Rennen gegenüber GaloppOnline.de: "Das Pferd ist sehr gut im Deutschen Derby gelaufen und ich denke, er ist hinter dieser Leistung hier nicht zurückgeblieben. Das war kein schlechtes Feld und er musste zwei Kilo mehr als alle anderen tragen. Zudem hatte nicht sofort freie Bahn. Der zweite Platz ist glaube ich in Ordnung."

So belegte er am Ende Rang zwei hinter Godolphins Sieger Galashiels (Andre Fabre). Auch aufgrund der Umstände eine gute Leistung des Derby-Vierten.

 

(31.07.2022)