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Überlegener Vadeni und Soumillon gewinnen Prix du Jockey Club

Vadeni
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Der von Jean-Claude Rouget für den Aga Khan trainierte Vadeni (7,8:1) hat am Sonntag in Chantilly den mit 1,5 Millionen Euro dotierten Qatar Prix du Jockey Club - das Französische Derby - gewonnen. Von Position fünf aus kommend, packte der aus der Zucht seines Besitzers stammende Churchill-Sohn in der Bahnmitte riesig an und war schon viele Meter vor dem Pfosten als Sieger der klassischen Gruppe I-Prüfung hochgezogen. Ein perfektes Rennen mit perfektem Ausgang hatte ihm Star-Jockey Christophe Soumillon serviert, der mit diesem zunächst abwartenden Ritt einmal mehr seine Weltklasse unter Beweis stellte.

Rang zwei und drei waren hart umkämpft gingen in der genannten Reihenfolge an die beiden aus England angereisten El Bodegon (James Ferguson) und Modern Games (Charlie Appleby), die nur mit einem Kopf voneinander zu trennen waren. Der Sieger selbst war fünf Längen davor für die beiden Gäste unerreichbar gewesen. Eineinviertel Längen dahinter belegte mit Al Hakeem ein weiterer Rouget-Starter den vierten Platz.

Zum Rennen: Schnell auf die Beine gekommen war aus Box 13 Modern Games, der sich schnell die Spitze sichern konnte. Allerdings wurde der Gast aus England vorne nie in Ruhe gelassen, zog dafür aber bis zum Ende prima durch, musste den Ehrenplatz aber kurz vor dem Ziel noch an seinen "Landsmann" El Bodegon abgeben, der zwar auch immer im Vordertreffen unterwegs war, sich aber insgesamt etwas weniger aufgerieben hatte. Gegen den Sieger, der schon händevoll in die Gerade kam, hatten aber beide nicht den Hauch einer Chance. Einmal losgelassen war die Frage nach dem Sieger geklärt, das war für das Auge atemberaubend, man darf schon jetzt gespannt sein, wie es mit dem Derbysieger, dessen Mutter Vaderana übrigens eine Monsun-Tochter ist, nun weitergeht.

(05.06.2022)