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Der Turf-Klassiker: Deutschland gegen Europa

Es ist angerichtet zu einem Turf-Klassiker, wie er internationaler nicht sein könnte. Das 34. Mehl-Mülhens-Rennen in Köln ist am Sonntag mit 153.000 Euro dotiert, es geht um Gruppe II-Ehren und gleich acht Pferde aus dem Ausland stehen einem möglichen deutschen Sieg entgegen (zum Langzeitmarkt).

Der Winterfavorit Noble Moon und der gerade in Mülheim in einem Aufbaurennen siegreiche Revelstoke sind nebst Sibelius (blieb im Dr. Busch-Memorial sogar vor Noble Moon) sind die deutschen Starter im ersten Saisonklassiker des Turfs.

Seit klar ist, welche Ausländer kommen, sind Noble Moon  und Revelstoke auf die Plätze vier und fünf in den Wettmärkten gerückt.

Great Scot, den Tom Dascombe trainiert, Richard Hannons Fox Champion und  Arctic Sound aus dem Stall von Mark Johnston, mit mehr als 4000 Siegen erfolgeichster englischer Trainer aller Zeiten, nehmen die drei ersten Plätze im Wettmarkt ein.

Sechs Engländer, eine Französin und ein Ire sind die Starter von jenseits der Landesgrenzen. Mehr gab es in diesem Rennen noch nie.

Deutsche und ausländische Siege im Mehl-Mülhens-Rennen wechseln sich mit schöner Regelmäßigkeit ab in der Geschichte dieses Rennens, das es (früher unter anderen Renntiteln) seit sage und schreibe 1871 gibt. In den letzten fünf Jahren waren viermal deutsche Pferde vorne, davor gab es vier ausländische Siege in Serie.

(16.05.2019)