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Tünnes gewinnt nach Kampf Ratibor-Rennen

Tünnes (re.) kämpft Ariolo nieder

Der von Peter Schiergen für Holger Renz trainierte Tünnes hat am Sonntag in Krefeld nach einem Kampf bis zur Linie gegen den Röttgener Ariolo den zur Gruppe III zählenden Großen Preis der Wohnstätte Krefeld - Herzog von Ratibor-Rennen gewonnen. Als Halbbruder des Arc-Siegers Torquator Tasso eilte dem Guiliani-Sohn bereits länger ein guter Ruf voraus. Erstmals diese Vorschlusslorbeeren löste der Asterblüte-Vertreter bei seinem letzten Start ein, als er sich mit einem souveränen Sieg aus der Maidenklasse verabschiedete.

Dieser erste Lebenserfolg hatte die Wetter überzeugt, das kann auch heute in Krefeld zum Gruppetreffer reichen. Als 2,5:1-Chance bezog er letztlich seine Box. Aus dieser heraus brachte ihn Siegreiter Bauyrzhan Murzabayev (dritter Tagestreffer) gleich in eine gute Position, war relativ schnell an den Gurten des innen führenden Ariolo auszumachen. Und genau der Klug-Schützling, geritten von Maxim Pecheur, war es dann auch, der sich mit dem späteren Sieger einen Kampf bis zur Linie lieferte. Beide gaben sich bis zum 1700 Meter-Pfosten gar nichts, waren auch vom bloßen Auge zunächst nicht voneinander zu trennen. Einen kurzen Kopf wies der Richter später aus, für das Auge hatte es eigentlich noch knapper ausgesehen (Zum Video).

"Ich arbeite immer mit ihm und wusste schon lange, dass er ein sehr gutes Pferd ist", so Murzabayev nach dem Rennen vollen Lobes über seinen Partner, der ihm gerade einen weiteren Gruppesieg beschert hatte. Mit 50.000 Euro war das Rennen dotiert, 25.000 davon wandern nun auf das Konto seines Kölner Besitzers. Gezogen wurde der Sieger, der schon vor dem Rennen als Derbyfavorit 2022 galt, wie Torquator Tasso von Paul Vandenberg. Rang drei ging drei Längen zurück an Dapango aus dem Berliner Quartier von Roland Dzubasz. Pech hatte Magical Beat (Henk Grewe) der in guter Ausgangslage und gut gehend im Schlussbogen wegrutschte und sofort seine ganze Aktion verlor, wenige Meter weiter von seinem Jockey sofort in Ruhe gelassen wurde.

(14.11.2021)