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Town Charter fängt Numerion ab

Town Charter schlägt Numerion
Town Charter schlägt Numerion

Bestes Handicap des Tages war am Sonntag in Dortmund der Ausgleich III über 1800 Meter, der mit fünf Startern relativ übersichtlich besetzt war. In der Favoritenrolle stand in dieser Prüfung der von Henk Grewe für den Stall Ramon trainierte Numerion, denn der Areion-Sohn hatte am letzten Renntag in Wambel bereits ein ähnliches Rennen gewonnen und war dabei klar vor Esprit de Corps und Town Charter geblieben, mit denen er es erneut zu tun hatte.

Doch genau dieser Town Charter war es, der den Sieg des Favoriten verhinderte. Dieser war sofort zu Beginn der Zielgeraden in Angriffsposition und ging an dem bis dahin führenden Maradan vorbei. Zunächst konnte sich Numerion dann auch etwas absetzen, und schien seiner Favoritenrolle gerecht werden zu können. Doch dann kam an der Außenseite das Höchstgewicht Town Charter, der als 11,7:1-Außenseiter ins Rennen gegangen war, immer besser ins Rollen, und trotz der 68 Kilo, die der Schimmel zu tragen hatte, "nagelte" er Numerion genau auf der Linie fest. (zum Video)

"Schön, dass er noch einmal gewonnen hat, doch im Handicap ist er auf Sand jetzt bei einer so hohen Marke angelangt, dass es kein Rennen mehr für ihn gibt. Wir schauen mal, ob wir mit ihm noch auf Gras weitermachen, wo er noch etwas günstiger steht, aber auf Sand war das wohl sein letztes Rennen", deutete Trainer Marian Falk Weißmeier ein baldiges Karriereende des Siebenjährigen an. "Er liebt es, stressfrei von hinten zu gehen. Er sagt dir Bescheid, wann es losgeht, und dann muss man ihn unterstützen", erklärte Siegreiterin Esther Ruth Weißmeier nach ihrem zweiten Tagestreffer.

Zuvor war im Ausgleich IV über 2500 Meter der von Uwe Schwinn trainierte Shy Moon zu seinem zweiten Sieg in Folge gekommen. Der Oldie aus dem Besitz der Passion Stables war als 3,1:1-Chance dabei überlegene Ware, und siegte mit einem Vorsprung von Längen gegen Bahama Moon und den Favoriten Glory Dab. (zum Video)

"Ich habe mit ihm außen bewusst weitere Wege in Kauf genommen, damit er keinen Sand abbekommt, und weitergeht", so Siegreiter Miguel Lopez nach dem insgesamt fünften Sandbahnsieg des Zehnjährigen.

(21.02.2021)