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Timotheus wird den Vorschusslorbeeren gerecht

Timotheus (Archiv)

Da scheint Axel Kleinkorres einen ganz besonderen Zweijährigen im Stall zu haben. Denn trotz eines schwierigen Rennverlaufs schnappte sich Timotheus in ganz sicherer Manier das BBAG Auktionsrennen Köln.

Der Amaron-Sohn, dessen Siegform aus Mülheim Mitte der Woche in Frankreich aufgewertet wurde, war als 2,5:1-Favorit der 1300-Meter-Prüfung an den Ablauf gekommen. Und diesen Vorschusslorbeeren wurde der in den Farben des Stalls Phantom laufenden Hengst mehr als nur gerecht. Nach einem nicht wirklich gelungenen Start sah man ihn zunächst recht weit hinten. Im Schlussbogen wurde es dann kurz sehr eng für Timotheus der nach außen gedrückt wurde und dann in fünfter/sechster Spur durch den letzten Knick musste. Doch der Hengst war so gut unterwegs, dass er schon früh in der Gerade vorne war und von dort dann auch immer mühelos zulegen konnte. (zum Video)

„Im Bogen wurde es kurz ein bisschen brenzlig aber als der dann vorne war, hatte ich keine Bedenken mehr, dass er es schafft“, so sein Trainer Axel Kleinkorres nach dem Rennen.

So hatten die hinter ihm platzierten Pferde nie wirklich eine Chance auf die Siegbörse des mit 52.000 Euro dotierten Rennens. Dennoch liefen Augustinus (Henk Grewe) und Domstürmer (Bohumil Nedorostek), die auf den Plätzen landeten, ein starkes Rennen. Mit der Siegbörse von 25.000 Euro hat Timotheus nun schon mehr als doppelt so viel verdient, wie der gekostet hatte. Denn auf der BBAG kostete der von Uwe Hagemann gezogene Amaron-Sohn nur 10.000 Euro.

Eine halbe Stunde zuvor ging das erste Handicap der Karte über die Bühne. Und dort waren die Starter aus den Benelux oben auf. Im Ausgleich III über 1300 Meter gab es durch Yogiyogiyogi, der die belgischen Interessen von Davy Ost repräsentiert, einen Favoritentreffer. Die 2,6:1-Chance verwies den stark endenden Dawn Calling aus dem niederländischen Stall von John Smith auf Rang zwei. (zum Video)

 

 

(01.08.2020)