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In Swoop gewinnt das IDEE 151. Deutsche Derby

Grocer Jack als Derby-Dritter disqualifiziert
Grocer Jack als Derby-Dritter disqualifiziert

In Swoop ist der Sieger im IDEE 151. Deutschen Derby. Der Adlerflug-Sohn aus dem Stall von Trainer Francis-Henri Graffard, und dem Besitz des Gestüts Schlenderhan, der im vergangenen Jahr noch von Jean-Pierre Carvalho vorbereitet wurde, gewann am Sonntag in Hamburg-Horn das wichtigste Dreijährigenrennen des Jahres. Geritten vom Franzosen Ronan Thomas setzte sich der als 14,7:1-Chance ins Rennen gegangene Hengst nach einem packenden Finish gegen Torquator Tasso durch, womit zwei der drei Adlerflug-Nachkommen auf den ersten beiden Plätzen landeten. Platz drei ging an Grocer Jack vor Kaspar und Notre Ruler. Der Favorit Wonderful Moon kam als Sechster über die Linie. Für das Gestüt Schlenderhan war es der 19. Sieg im Deutschen Derby, das zuletzt 2009 Wiener Walzer für die Bergheimer Zuchtstätte gewonnen hatte. (zum Video)

Die Söhne des Derbysiegers von 2007 waren es also, die am Ende auf den ersten in dem mit 650.000 Euro dotierten Gruppe I-Rennen landeten. Dabei war von ihnen lange nichts zu sehen, denn in einem schnell gelaufenen Rennen lagen sie lange Zeit in hinteren Regionen. Doch der Reihe nach. Nach dem Start übernahm der stark gewettete Kellahen die Spitze, Andre Best machte es auf dem Wiesenpfad-Sohn alles andere als langsam. Hinter dem Schützling von Sarka Schütz sah man zunächst Prince Oliver, Toscano, Palm Springs Grocer Jack, Kaspar und Notre Ruler, der Favorit Wonderful Moon war im Mittelfeld auszumachen, Letzter war zunächst Near Poet, der vor dem Rennen neu beschlagen werden musste, hinter Dicaprio. In Swoop und Torquator Tasso sah man in der Anfangsphase an dreizehnter, bzw. fünfzehnter Position, wobei In Swoop, als es später in den Schlussbogen hinein ging, sogar schon von seinem Jockey bemüht werden musste. Dagegen machte sich Andrasch Starke mit einem noch gut gehenden Wonderful Moon im Schlussbogen auf den Weg nach vorne.

Als Kellahen das Feld in die Zielgerade hineinbrachte, lagen nur sechs Pferde hinter In Swoop. In der Zielgeraden war es in der Bahnmitte zunächst Grocer Jack, der an Kellahen und Prince Oliver vorbei an die Spitze zog. Außen von ihm war auch Kaspar zur Stelle, Notre Ruler mischte ebenfalls mit, und weit an der Außenseite versuchte es Andrasch Starke mit dem 3,0:1-Favoriten Wonderful Moon, doch stand dieser seinen Angriff nicht durch.

250 Meter vor der Linie sah es dann nach Torquator Tasso aus, der an der Außenseite bei seinem erst dritten Start riesig aufdrehte. Gegner für Gegner sammelte der Auenqueller aus dem Stall von Marcel weiß ein, doch inzwischen war in der Bahnmitte auch In Swoop längst auf dem Weg nach vorne. der Ito-Bruder drehte riesig auf, stürmte 100 Meter vor dem Ziel an die Spitze und löste sich auf eine dreiviertel Länge von Torquator Tasso, wobei der Zielrichter den Erfolg als "sicher" charakterisierte.

Von Torquator Tasso bis zu Grocer Jack war es noch einmal eine dreiviertel Länge, und auch zwischen diesem und Kaspar, bzw. zwischen Kaspar und Notre Ruler, betrug der Abstand nur je eine dreiviertel Länge. Wonderful Moon war als Sechster mit einem Kopf hinter Notre Ruler. Der nachgenannte Soul Train belegte den zehnten Platz, Kellahen, der als zweiter Favorit ins Rennen gegangen war, wurde Fünfzehnter, Dicaprio landete auf dem siebten Platz.

 

in_swoop_-_deutsches_derby_2020_-_impressionen_und_emotionen

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(13.07.2020)