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Steuer-Rückerstattung angehoben: Iffezheim atmet auf

Nach 20 Jahren Rennwettsteuer-Rückerstattung von 90 % hat der Landtag in Baden-Württemberg im Nachtrag zum Haushalt 2001 auf Antrag der Koalitionsfraktionen von CDU und FDP diese Quote auf die - mit Ausnahme von Hamburg (93 %) – in allen Bundesländern geltende Quote von 96% erhöht. Für den Internationalen Club als Veranstalter der Internationalen Galopprennen Baden-Baden bedeutet dies für 2001 eine Mehreinnahme von rund 400 000 DM.

Frank Joyeux, Generalsekretär des Internationalen Club Baden-Baden, dazu in einer Stellungnahme: „Die Rückkehr zur Rennwettsteuer-Rückerstattung von 96 % stellt einen Durchbruch in den jahrelangen intensiven Bemühungen des Internationalen Clubs dar, die Zukunft der für die Region Mittelbaden bedeutendsten Spotveranstaltungen langfristig zu sichern und sie ist auch ein entscheidendes Signal der Landesregierung zur Finanzierung des Neubaus der Clubplatztribüne, dessen Beginn für den Herbst 2002 geplant ist.“ Für die Finanzierung dieses Neubaus hat die Landesregierung weitere erhebliche Mittel in Aussicht gestellt, wenn sich neben dem Club auch die Region in angemessener Weise an der Realisierung des Projektes beteiligt.

Nutznießer des Entscheids der Landesregierung sind aber auch die anderen Rennveranstalter in Baden-Württemberg, denn auch für sie erhöht sich die Rückvergütung auf 96%. Der Internationale Club weiter in einer Pressenotiz: „Die Wiedergewähr der Rückerstattung von 96 % ist ein wesentlicher Beitrag zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Konkurrenzfähigkeit des bedeutendsten deutschen Rennveranstalters.“

In Hamburg steht auch eine Erhöhung der Rückerstattungs-Quote auf 96% in Aussicht, das soll zum 1.1.2002 erfolgen. Dies teilte Günther Gudert, Geschäftsführer des Hamburger Renn-Clubs, GaloppOnline.de mit.

(27.09.2001)