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St. Moritz: Melodino nur Vierter, aber lange dabei

Melodino

Nicht nur in Dortmund-Wambel standen am Sonntag Galopprennen auf dem Programm. Auch auf dem zugefrorenen See in St. Moritz wurde wieder um Siege und Plätze galoppiert. Im mit 15.000 Schweizer Franken dotierten Grand Prix Longines haben wieder einige Schnee-Spezialisten die Chance wahrgenommen sich für den am kommenden Wochenende stattfindenden Großen Preis von St. Moritz isn Gespräch zu bringen.

Mit von der Partie diesmal auch der von Christian von der Recke betreute Melodino. Der Dabirsim-Sohn kam erstmals in den Farben des Stalles Chevalex an den Start und musste eine Pause seit Juli des vergangenen Jahres überbrücken. Und dafür zog sich der Ritt von Rene Piechulek auf dem neuen Untergrund gar nicht einmal schlecht aus der Affäre.

Denn lange sah es gut für den neuen "Recken" aus, erst eingangs der Zielgeraden ging ihm ein bisschen die Luft aus. Dennoch hielt er sich bis ins Ziel wacker, wurde am Ende Vierter, gute drei Längen hinter dem Sieger Ulster, einem Intello-Sohn aus dem Stall von Miro Weiss, der der bereits in Sicherheit geglaubten Torochica (John Best) den Sieg sozusagen mit dem letzten Galoppsprung noch wegschnappte. Rang drei ging an Strade Kirk. Berrahri, Vorjahressieger des Grand Prix, enttäuschte erneut, fand wieder zu keinem Zeitpunkt ins Rennen.

 

(09.02.2020)