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Weißmeier/Springer-Doppelschlag in 30 Minuten

Walec (li.) und Tabularasa
Walec (li.) und Tabularasa

Mehrere deutsche Pferde siegten am Mittwochabend bei der Veranstaltung auf der Sandbahn in Pornichet-la-Baule teil. Darunter auch zwei von Marian Falk Weißmeier trainierte Pferde aus dem Besitz des Ecurie Normandie Pur Sang des Münchener Buchmachers Simon Springer.

Und bei dichtem Nebel sorgte gleich der Erste aus diesem Duo, der sechsjährige Wallach Tabularasa, für einen Volltreffer. Geritten von Theo Bachelot setzte sich der als 2,5:1-Favorit ins Rennen gegangene Sea The Stars-Sohn in einem mit 13.000 Euro dotierten Classe 3-Rennen über 2100 Meter von der Spitze aus mit einer viertel Länge Vorsprung gegen den aus einer Pause von über 28 Monaten kommenden Moncamel, der früher auch Simon Springer gehörte, durch. Platz drei ging mit Tirano an einen weiteren Deutschen.

Doch das war noch nicht alles. Denn nur 30 Minuten später siegte auch der zweite Starter aus Mülheim. Das war der neunjährige Wallach Walec. Der Shamardal-Sohn setzte sich unter Augustin Madamet in einem mit 16.000 Euro dotierten Handicap über 1700 Meter als 9,1:1-Chance gegen elf Gegner durch. Im Ziel hatte der Oldie, der sein letztes Rennen vor über zweieinhalb Jahren in Saint-Cloud gewonnen hatte (damals siegte er in einem Quinte-Handicap), einen Vorteil von einer dreiviertel Länge vor dem Zweitplatzierten. Hätte man die beiden Weißmeier-Pferde mit 10 Euro Sieg geschoben, hätte man eine Auszahlung von 227,50 Euro gehabt.

Im ersten Rennen des Abends, einer Dreijährigenprüfung über 2100 Meter (16.000 Euro), kam der von Henk Grewe für das Gestüt Mönchhof trainierte Dreijährige Orizano bei seinem Debüt nach aufwändigem Rennverlauf nur im geschlagenen Feld ein.

 

(27.01.2021)