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Soumillon mit schlauem Ritt im "Wildenstein"

Erevann schlägt The Revenant

Letztes Grupperennen am ersten Tag des Arc-Meetings war der mit 200.000 Euro dotierte Prix Daniel Wildenstein, ein Gruppe II-Rennen für die Meiler. Ein deutsches Pferd kam in diesem Rennen nicht an den Start, Bauyrzhan Murzabayev war in diesem Rennen allerdings im Einsatz, er ritt den von Markus Münch trainierten Reshabar, der als Außenseiter ins Rennen ging, mit der Entscheidung auch letztlich nichts zu tun hatte, und Neunter wurde.

Den Sieg machten am Ende die beiden Favoriten unter sich aus, der von Jean-Claude Rouget für den Aga Khan trainierte Erevann unter Christophe Soumillon, und Francis-Henri Graffards The Revenant (Christophe-Patrice Lemaire), der dieses Rennen 2019 und 2020 gewonnen hatte, und im vergangenen Jahr den zweiten Platz belegt hatte. Und auf diesem landete er auch diesmal wieder. Beide Favoriten hatte man in dem von Bernd und Torsten Rabers Mister Saint Paul angeführten Feld zunächst in hinteren Regionen gesehen.

Als es in Richtung der Zielgeraden ging, machte Sounillon auf Erevann einen klugen Schachzug, denn er wählte den kürzesten Weg und pochte auf die Innenseite, während sich die anderen Jockeys mit ihren Pferden in die Bahnmitte, oder nach außen orientierten. The Revenant startete seinen Angriff an der Außenseite. Je näher es in Richtung Ziel ging, desto stärker wurde Erevann, und im Ziel war der dreijährige Dubawi-Sohn mit einem Vorsprung von eineinhalb Längen voraus. Dritter wurde Checkandchallenge (William Knight/Maxime Guyon), Mister Saint Paul belegte den sechsten Platz.

"Erevann ist ein hochklassiges Pferd und ihm nächsten Jahr werden wir viel Freude mit ihm haben. Er hat heute mal wieder souverän gezeigt, was er kann. Er wird auf der Meile bleiben und im Juni auf Gruppe I-Ebene in den Queen Anne Stakes von Royal Ascot angreifen. Das ist sein erstes Ziel für 23", so Jean-Claude Rouget nach dem Rennen.

(01.10.2022)