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Doyle schreibt Geschichte, Soldier Hollow-Tochter Dritte

Hollie Doyle

Viel los war am Sonntag im europäischen Rennsport und die prestigeträchtigste Prüfung stand mit Prix de Diane Longines im französischen Chantilly auf der Karte.

18 Stuten, 2100 Meter zu gehen und ein Preisgeld einer Million Euro – das waren die Fakten vor dem Gruppe I-Rennen. Um 16 Uhr galt es dann die Karten auf den Tisch zulegen. Und das beste Blatt hatte die für Imad Al Sagar trainierte Nashwa. Es war nicht nur ein großer Triumph für das Vater-Sohn-Gespann John und Thady Gosden, sondern auch für die junge britische Reiterin Hollie Doyle, die zum ersten Mal in ihrer Laufbahn den Prix de Diane gewinnen konnte.

John Gosden gewann das französische Stuten-Derby zuvor einmal. 2015 hieß seine Siegerin Star Of Seville. Hollie Doyle war die erste Reiterin überhaupt, die den Prix de diane gewinnen konnte. An diesem Tag wurde Geschichte geschrieben.

Am Sonntag folgte für die Gosdens also Nashwa, eine Frankel-Tochter aus der Zucht der Blue Diamond Stud Farm. Im Ziel hatte die 4:1-Favoritin einen knappen Vorteil gegenüber La Parisienne (Carlos & Yann Lerner/Gerald Mosse) auf der Habenseite. Auf dem dritten Rang kam Rosacea (Stéphane Wattel/Christophe Soumillon) über die Linie.

Die Stute ist eine Tochter von Helmut von Fincks mehrfachem deutschen Champion-Hengstes Soldier Hollow. Zuletzt wurde sie schon sehr gute Vierte in der Poule d'Essai des Pouliches, nun sorgte sie mit diesem dritten Platz für ein dickes Ausrufezeichen für den In The Wings-Sohn, der im Gestüt Auenquelle deckt.

 

(19.06.2022)