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"Silberhochzeit" am Quartier von Andreas Wöhler

Eduardo Pedroza (li.) und Andreas Wöhler
Eduardo Pedroza (li.) und Andreas Wöhler

Seit diesem Jahr ist Eduardo Pedroza wieder Stalljockey am Quartier von Andreas Wöhler. Pedroza rückte 2020 ins zweite Glied hinter Bauyrzhan Murzabayev, der zur Saison 2021 an den Kölner Asterblüte-Stall wechselte.

Die Zusammenarbeit zwischen Andreas Wöhler und Eduardo Pedroza wärt nun schon seit 25 Jahren. In einer schnelllebigen Zeit sicherlich nicht selbstverständlich und so titelt der Rennstall-Wöhler auf seiner Homepage gewiss nicht ohne Stolz: „Silberhochzeit auf Ravensberg“.

„Als Eddie Anfang April 1996 von Stefan Wegner zum Wöhler-Stall wechselte, war er hinter Andreas Boschert, Erwin Dubravka und Silke Günther lediglich der vierte Mann und die Rittausbeute entsprechend spärlich“, heißt es in dem dazugehörigen Artikel. „Sollten die Statistiken vollständig sein, war sein erster Wöhler-Ritt Grand Pierre in Hannover Ende April und erst im übernächsten Jahr gelang ihm in den Farben von Stall Denbros mit Beyefendi in Halle sein erster Sieg. Ab 1999 ging es dann stetig aufwärts, immer mehr Ritte, Siege in größeren Rennen, von 2007 bis 2010 vier Jahre in Folge Champion der Jockeys, und dann mit Laccario 2019 der langersehnte Triumph im Deutschen Derby.“

Wie in jeder guten „Ehe“ gab es auch in der Zusammenarbeit von Andreas Wöhler und Eduardo Pedroza nicht immer nur Eitelsonnenschein. „25 Jahre so viele Erwartungen, so viele unterschiedliche Vorstellungen oder Betrachtungsweisen, so viele Hoffnungen, die sich erfüllt haben oder eben nicht, so viele Sekunden im Rennen, in denen die richtige oder eben auch die falsche Entscheidung getroffen wird, – da war man sich definitiv nicht immer grün aber die Beiden haben so ihre ganz eigene Art damit umzugehen.“

Kontinuität wird am Wöhler-Stall großgeschrieben. Auch Jozef Bojko ist bereits seit 15 Jahren in Ravensberg, hätte also in zehn Jahren „Silberhochzeit“.

(08.04.2021)