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Setzen sich die Dreijährigen gegen die Älteren durch?

Peace Warrior

Es ist schon eine gewisse Zeit her, als sich zuletzt ein dreijähriges Pferd den Großen Preis der Wirtschaft in Dortmund sichern konnte (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt) (zum Racebets-Langzeitmarkt). Zehn Jahre, um genau zu sein. Damals siegte für Trainer Waldemar Hickst All Shamar.

In diesem Jahr treten in dem mit 55.000 Euro dotierten Gruppe III-Rennen über 1800 Meter zwei Dreijährige an. Es sind die ersten Mitglieder des klassischen Jahrgangs, die sich in diesem Jahr in Deutschland auf Gruppeebene gegen die älteren beweisen sollen, nachdem in der Badener Meile keine Dreijährigen am Start waren. Und die Chancen, dass der Sieg an einen dieser beiden Dreijährigen geht, stehen gar nicht mal schlecht. So jedenfalls zeigt sich der Wettmarkt. Sowohl Andreas Wöhlers für Dr. Christoph Berglar trainierter Peace Warrior (Jozef Bojko) als auch der klassische platzierte Ebbesloher Georgios (Sibylle Vogt), der von Peter Schiergen trainiert wird, zählen zu den Top-Favoriten. „Seine letzten Leistungen waren schon gut, und wenn er darauf aufbaut, dann hat er auch schon eine Berechtigung hier zu laufen“, sagte Wöhler über Peace Warrior.

Den beiden Dreijährigen stellen sich insgesamt acht ältere Pferde in den Weg. Allen voran Parol (Adrie de Vries), den Bohumil Nedorostek für Dirk von Mitzlaff betreut. Nach Parols starkem dritten Platz in der Badener Meile erklärte sein Trainer, dass „1800 Meter besser seien.“ Am Dienstag sagte er: „Jetzt ist alles ideal und rechtsrum ist auch besser für ihn. Ich freue mich auf das Rennen, weil ich weiß, dass alles passt. Nur das Wetter sollte nicht zu heißt sein für ihn.“

Einen interessanten Gruppe-Debütanten bietet Markus Klug auf. Für ihn startet der Schlenderhaner Aguirre (Andrasch Starke), der zuletzt einen Kölner Ausgleich III hochüberlegen gewinnen konnte. Das ist jetzt natürlich ein Sprung, so sieht es auch sein Trainer, aber dieser ist dem Camelot-Sohn durchaus zuzutrauen.

Nie unterschätzen darf man natürlich die Gruppesieger Mythico (Jean-Pierre Carvalho/Rene Piechulek) und Rubaiyat (Henk Grewe/Alexander Pietsch) und auch Zavaro (Miguel Lopez), der am Sonntag sein Debüt für Mario Hofer geben wird, zeigte mit Rang zwei in der Badener Meile, dass mit ihm immer noch zu rechnen ist. Dagegen sind der Vorjahres-Zweite Sahib’s Joy (Peter Schiergen/Bayarsaikhan Ganbat) und der Franzose Norwegian Sir (Cedric Boutin/Enzo Crublet) erst einmal nur echte Au0enseirter in diesem Dortmunder Highlight.

 

(15.06.2022)