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Seejagdrennen: Serienlohn siegt, Captain verunglückt

Serienlohn

Mit einer Quote von 2,9 war der von Pavel Vovcenko für den Stall Nicole trainierte Serienlohn in das abschließende Alpine Motorenöl Seejagdrennen gegangen. Und im Gegensatz zu seinen dem Toto nach ärgsten Konkurrenten Captain Von Trappe (Christian von der Recke) sollte sich der neunjährige Wallach bei seinem vierten Versuch als ausgezeichneter Schwimmer herausstellen.

Aus dem See, in dem der erwähnte "Captain" und sein Stallgefährte Box Office ihre Reiter zu Wasser ließen, kam der Vovcenko-Schützling mit einem gewaltigen Vorteil und schien diesen locker und leicht ins Ziel zu tragen. (zum Video)

Plötzlich, in einer von der Kamera nicht eingesehenen Stelle der Bahn, musste Wutzelmann (Anna Schleusner-Fruhriep) aber viel Boden gut gemacht haben, saugte sich urplötzlich in den Windschatten des Führenden. Aber Siegreiter Jan Faltejsek hatte seinem Partner genug Luft über gelassen, um ihn nach dem letzten Sprung noch einmal anzutreiben und für einen ganz leichten Erfolg zu sorgen. Rang drei hinter Wutzelmann ging durch Turfrubin an einen weiteren Starter von Pavel Vovcenko, der zuvor bereits auf der Flachen mit Lover Boy gepunktet hatte und nach dem Rennen rundum glücklich war: "Wir hatten Glück, im See vertstolpert man sich schon mal schnell. Es war wenig zu springen im heutigen Rennen und die Strecke war mit 3600 Metern vergleichsweise kurz, aber er hat alles toll gemacht."

Ein tragisches Ende hatte das Rennen für den oben erwähnten Captain Von Trappe. Er verletzte sich, als er nach dem Reiterabwurf im See noch reiterlos mit dem Feld mitlief leider so schwer bei einem Versuch, die Rails zu überspringen, dass er nicht mehr gerettet werden konnte. Der See, das sagte Renn-Club-Vorsitzender Eugen-Andreas Wahler zur Presse, sei zu schnell angesteuert worden, das habe dazu geführt, dass die Pferde reiterlos wurden. Tierarzt Klaus Wiegand bestätigte einen Genickbruch als Ursache, als man an der Unglückstelle eingetroffen war, sei Captain Von Trappe bereits tot gewesen.

(03.07.2019)