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Schwarzgold-Rennen und die Frage "wer mag die Meile?"

Belcarra (Archiv)
Belcarra (Archiv)

Das Karin Baronin von Ullmann – Schwarzgold-Rennen am Sonntag in Köln (zum Racebets-Langzeitmarkt) ist aus vielerlei Hinsicht interessant, vor allem aber auch durch die Tatsache, dass in Köln über die 1600 Meter Distanz-Spezialistinnen auf Stuten treffen werden, die später im Jahr auf weitaus weiteren Wegen laufen könnten beziehungsweise sollen.

Das betrifft auch die beiden Favoritinnen, Noble Heidi und Sea Shepherd, die am Sonntag wohl nicht auf ihrer Ideal-Distanz antreten werden. „Die Distanz ist die unterste Grenze“, so Henk Grewe am Mittwoch gegenüber der Sport-Welt. Auch aus diesem Grund haben Beide keine Nennungen für die 1.000 Guineas, sondern zielen auf die Diana. Der Blick in die diesjährigen Stallparaden und den Distanz-Einschätzungen der Trainer verrät, dass fünf der zehn Starterinnen im Schwarzgold-Rennen auf „ihrer“ Distanz antreten werden (zum pferdewetten.de-Langzeitmarkt). So gab Markus Klug für Shila und Belcarra die Meile als optimal an, gleiches tat Waldemar Hickst bei Kahar. „Um die Meile“, so formulierte Peter Schiergen die Distanz bei Liberty Island, während er bei Wismar 1600 bis 2000 Meter angab. Etwas unsicher zeigte sich Markus Klug damals bei der Einschätzung von Marlar. „Sie könnte über ihren Vater auch über den Weg kommen“, sagte er.

Yasmin Almenräders Milka könnte es vielleicht einen ticken zu kurz antreffen. 1800 bis 2000 Meter sind hier der Stallparade zu entnehmen, während Andreas Wöhler Sea Shepherd klar als „Steherin“ einstufte. „Für sie bieten sich aktuell nicht viele Möglichkeiten, aber irgendwo müssen wir ja mit ihr anfangen. Der Start soll aber hauptsächlich als Vorbereitung für das Diana-Trial in drei Wochen in Berlin dienen“, sagt Wöhler.

(28.04.2021)