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Nach sechs Jahren Sperre - Sascha Stappaerts wieder da

Am 21. Januar 2013 ritt die belgische Amazone Sascha Stappaerts ihr vorerst letztes Rennen. Grund dafür war ein Lizenzentzug bis Ende 2018 sowohl als Reiterin, Besitzerin und auch Besitzertrainerin.

Sascha Stappaerts ritt damals den in ihrem Besitz stehenden Eastern Warrior in einem Altersgewichtsrennen in Mons. Die Amateurreiterin hatte in dem besagten Rennen ihr Pferd Eastern Warrior klar an einem Sieg gehindert, als sie diesen mehrfach aufpullte und quasi nichts tat, um ihr Pferd zu unterstützen. Die Disziplinarkommission des belgischen Verbandes (Jockey-Club) entschied Stappaerts bis Ende 2013 zu sperren, zudem musste sie eine Strafe von 10.000 Euro bezahlen. Doch das war noch nicht alles. Bis Ende des Jahres 2018 durfte Sacha Stappaerts keine neue Lizenz als Reiterin oder Besitzertrainerin einreichen, und durfte auch nicht als Besitzerin aktiv sein. Ebenfalls durfte ihr Pferd Eastern Warrior bis Ende 2018 keine Rennen mehr bestreiten.

Nun greift Sascha Stappaerts nach ziemlich genau sechs Jahren wieder ins Renngeschehen ein. Am Sonntag in Neuss sitzt sie im ersten Rennen im Sattel von Bush Beauty aus dem Quartier von Kris Lanslots (zum Rennen).

Bislang kann die belgische Amazone auf zwei Siege in Deutschland zurück blicken. 2010 sicherte sie sich in Lebach ihren ersten Treffer hierzulande auf Saintclair für Peter Lanslots.

(18.01.2019)