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Santorini siegt beim Comeback "mit Umgucken"

Santorini (Archiv)

Im achten Rennen in Hannover, einem Altersgewichtsrennen über 2400 Meter, gab am Montag ein gutes Pferd sein Comeback. Stall Hanses Santorini, im vergangenen Jahr Dritter im Derby Trial auf der Neuen Bult, und Zwölfter im Deutschen Derby, gab nicht nur sein Comeback nach einer Pause von zehn Monaten, sondern kam auch erstmals als Wallach, und unter Regie von Markus Klug an den Start, nachdem er im vergangenen Jahr noch von Dominik Moser betreut worden war.

Gegen lediglich vier Konkurrenten kam der Siyouni-Sohn als klarer 1,5:1-Favorit an den Start. Und unter Maxim Pecheur ließ der Wallach bei seinem zweiten Karrieretreffer auch gar nichts anbrennen. Start-Ziel war der Klug-Schützling, der auch bereits eine Nennung für das Fürstenberg-Rennen im Juli in  Hoppegarten hat, überlegene Ware. Bereits 200 Meter vor dem Ziel konnte sich Maxim Pecheur beruhigt nach den Gegnern umsehen, doch da kam nichts. Mit einem Vorsprung von neun Längen siegte Santorini vor Duke of Lips, hinter dem Welcome Lips Dritter wurde (zum Video).

"Er kam ja nach längerer Pause zu uns und hat sich schon ordentlich präsentiert. Wenn er gesund bleibt, kann er auch in den besseren Rennen mithalten", so Siegjockey Maxim Pecheur nach dem Rennen.

Zuvor hatte es im Ausgleich IV über 2400 Meter, der als Rennen mit Viererwette gelaufen wurde, den Sieg des von Aleksej Luft trainierten Colorado Sun gegeben, der unter Tochter Nancy Luft in einem spannenden Finish die Oberhand gegen Anchorage, Kanonier und Astello behielt. 12,4:1 gab es auf Sieg, die Viererwette zahlte stolze 29.582,3:1.
 
„Er ist eigentlich ein Ausgleich III-Pferd. Zuletzt hat immer etwas gefehlt, aber mit meiner Tochter im Sattel versteht er sich einfach am besten. Wir sind schon von einem guten Laufen ausgegangen, aber mit einem Sieg kann man ja nie rechnen", so Aleksej Luft nach dem Rennen.



 

 

(06.06.2022)