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Rubaiyat Zweiter im Premio Parioli

Rubaiyat (Archiv)
Rubaiyat (Archiv)

Der Galopper des Jahres Rubaiyat versuchte sich nach seinem zweiten Platz aus dem Mehl-Mülhens-Rennen am Sonntag in Rom. Auf der Rennbahn Capannelle startete der Areion-Sohn, der im vergangenen Jahr bereits das Gran Criterium in Mailand gewonnen hatte, im Premio Parioli, den italienischen 2.000 Guineas. In dem Gruppe III-Rennen über die Meile, das mit 154.000 Euro dotiert war, galt der dreifache Gruppe-Sieger als Favorit. Unter Clement Lecoeuvre ging der Hengst, der es mit neun Gegnern zu tun hatte, als 1,86:1-Favorit ins Rennen.

Und nach einem Rennen vom vierten Platz aus übernahm der deutsche Gast in der langen Zielgerade in Rom 500 Meter vor der Linie auch das Kommando. Doch die Gefahr kam aus dem hinteren Teil des Feldes, denn von dort aus machte Gerald Mosse den aus dem Rennstall von Bruno Grizzetti kommenden Cima Emergency richtig schnell. Und die 9,17:1-Chance, die im vergangenen Jahr als Zweiter zu Rubaiyat im Gran Criterium fünf Längen hinter diesem gewesen war, wurde so stark, dass der Zweite aus dem Mehl-Mülhens-Rennen ihn passieren lassen musste, und mit eindreiviertel Längen unterlag.

Somit gab es den zweiten zweiten Platz in einem Klassiker für den Galopper des Jahres, den er aber deutlich, drei Längen vor dem Außenseiter Sicomoro, jederzeit sicher hatte. Der Sieger Cima Emergency, ein Canford Cliffs-Sohn, hatte erst Ende Mai in Mailand seine Maidenschaft abgelegt, nachdem er zweijährig dreimal Zweiter gewesen war.

 

(14.06.2020)