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Rubaiyat gewinnt Premio Vittorio di Capua

Rubaiyat nach seinem Sieg in Rom
Rubaiyat nach seinem Sieg in Rom

 Drei deutsche Pferde waren am Dienstag in Rom im Premio Vittorio di Capua in Rom an den Start gekommen, dem Gruppe II-Rennen über die Meile, das mit 231.550 Euro dotiert war. Sascha Smrczeks Wonnemond (Alexander Pietsch) und Henk Grewes Rubaiyat (Clement Lecouvre), die im vergangenen Jahr die Plätze zwei und drei in dieser Prüfung belegt hatten, sowie die von Andreas Suborics trainierte Jin Jin, die unter Bauyrzhan Murzabayev als 1,9:1-Favoritin in das Rennen ging, das von Mailand, wo derzeit keine Rennen abgehalten werden können, in die italienische Hauptstadt verlegt worden war.

Und in dem Rennen, das von elf Pferden bestritten wurde, gab es schließlich auch einen deutschen Sieg. Für diesen sorgte Rubaiyat, der im vergangenen Jahr in Rom Zweiter in den italienischen 2.000 Guineas gewesen war. Als 9,1:1-Chance gestartet, siegte der Areion-Sohn nach einem Rennen aus der Reserve leicht, mit einer dreiviertel Länge Vorsprung gegen Cima Emergency (Gerald Mosse) aus dem Grizzetti-Stall, hinter dem Wonnemond als Dritter auch nicht weit weg war. Jin Jin, die als Zweite in die Zielgerade kam, und dort zunächst auch die Spitze übernahm, musste am Ende passen, und landete auf dem achten Platz.

35 Minuten zuvor war mit der von Andreas Suborics für das Gestüt Wittekindshof trainierten Salonlove im Premio Verziere, einem Gruppe III-Rennen über 2000 Meter für dreijährige und ältere Stuten, auch bereits ein deutsches Pferd an den Start gekommen. Im Feld von neun Pferden landete die dreijährige Lawman-Tochter, die wie Jin Jin von Champion Bauyrzhan Murzabayev geritten wurde, auf dem vierten Platz. Länger kam sie dabei auch für den dritten Rang in Frage, doch mit dem Sieg hatte der deutsche Gast in dem mit 69.300 Euro dotierten Rennen nichts zu tun. Dieser ging an die Dreijährige Sopran Basilea aus dem Grizzetti-Stall, die sich unter Carlo Fiocchi als 7,1:1-Chance gegen ihre Trainingsgefährtin Cima Star (Gerald Mosse) und Alduino Bottis Santa Rita (Sergio Urru) behauptete.

(12.10.2021)