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Richters Siyouzone starker Vierter im Listenrennen

Knapp an einer handfesten Sensation vorbeigeschrammt ist Stefan Richter Neuerwerbung Siyouzone im Grand Prix de la Riviera Côte d'Azur in Cagnes-sur-mer.

Der von Theo Bachelot gerittene Hengst war in dem mit 60.000 Euro dotierten Listenrennen im Ziel starker Vierter, war nur zweimal eine dreiviertel und eine Länge geschlagen. Ganz innen in die Entscheidung geworfen, sah es in der Geraden kurz sogar nach einem Sieg des Galoppers aus dem Besitz von Karin Brieskorn aus.

Für Trainer Jean-Claude Rouget endete das Rennen mit einem Doppeltreffer durch Fantastic Spirit (Hugo Journiac) und American Bridge (Cristian Demuro). Der Favorit Kenway wurde mit Pierre-Charles Boudot Dritter. Damit hatten die am stärksten gewetteten Pferde das beste Ende für sich. Siyouzone war als 28,0:1-Außenseiter ins Rennen gegangen. Der Sieger zahlte 3,5:1.

6.000 Euro Preisgeld gab es für Siyouzone, der erstmals für Karin Brieskorn und Stefan Richter startete. Er war jüngst nach einem Verkaufsrennen erworben worden, für 22.885 Euro. Er ist ein Muster an Formkonstanz, hat bei jetzt zwölf Starts zweimal gewonnen und weitere achtmal mit einer Platzierung Geld verdient.

Das erste Listenrennen des Meetings, den Prix de la Californie (1600 m, 55.000 Euro, PSF) für die Dreijährigen, hatte zuvor der von Francois Rohaut für Scheich Abdullah bin Khalifa Al Thani trainierte King Shalaa gewonnen. Geritten von Champion Pierre-Charles Boudot setzte sich der als zweiter Favorit zur Quote von 4,5:1 ins Rennen gegangene Shalaa-Sohn von der Spitze aus sicher, mit einer halben Länbge Vorsprung, gegen Fort Payne durch, hinter dem der 1,6:1-Favorit Summiter dichtauf als Dritter über die Linie kam. Für King Shalaa war es beim dritten Start der dritte Sieg.

(14.02.2021)