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Renntag in Leipzig wird nach sechs Rennen abgebrochen

Der Renntag am Samstag in Leipzig ist nach dem sechsten der acht Rennen abgebrochen worden.

Starker Regen hatte das Geläuf, das am Tag der Rennen mit fest angegeben war, sehr rutschig werden lassen. Zudem befand sich zum 7. Rennen des Tages ein Gewitter just über der Bahn.

Um die Sicherheit aller Beteiligten, Pferde wie Reiter, zu gewährleisten, blieb keine andere Wahl als der Abbruch.

Eine Kommission aus Trainern, Jockeys, Veranstalter und auch der Rennleitung um deren Chef Andreas Meißner hat sich zur Absage entschlossen. Meißner: "Der Regen hat die Bahn sehr rutschig gemacht, wir können leider nicht weitermachen."

Beim Aufgalopp war Maxanto gerutscht und Marco Casamento aus dem Sattel gekommen. Jozef Bojko sagte zur Sport-Welt: "Ich reite ja eigentlich bei allen Bedingungen, aber das geht hier jetzt nicht mehr. Das Wasser steht auf der Bahn und versickert nicht, das ist zu gefährlich."

Jürgen Funke, Präsident in Leipzig, sagte zur Sport-Welt: "Ich habe das vor Jahrzehnten hier schon mal erlebt. Finanziell ist das für uns ein Desaster, weil ja jetzt auch die Viererwette ausfällt. Vielleicht gibt es ja Unterstützung von Deutscher Galopp für uns."

„Es war trotz allem ein guter Renntag mit schönem Sport. Gegen das Wetter können wir nichts tun. Wenn die Aktiven sagen, dass die Bedingungen keine Rennen mehr zulassen, dann akzeptieren wir diese Entscheidung natürlich. Das Wohl von Mensch und Tier steht über allem“, resümiert Alexander Leip, Geschäftsführer der Scheibenholz GmbH & Co. KG.

 

(05.06.2021)