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Recke-Großaufgebot im Meran: Last Corner, Barito & Co.

Für Trainer Christian von der Recke wird das am kommenden Wochenende in der italienischen Hindernishochburg Meran stattfindende Gran Premio-Meeting zum Großeinsatz. Denn sowohl am Samstag als auch am Sonntag wird der Trainer aus Weilerswist Galopper in die Rennen schicken. Sieben sind es an der Zahl. Sieben Starter, sieben Chancen für den Abonnements-Champion der deutschen Hindernistrainer.

Diese Chancen, die haben Pferde von Christian von der Recke in Italien meistens. Gerade dann, wenn es über die Hindernisse geht. Hauptereignis des Wochenendes ist ein mit mehr als 800.000 Mark dotiertes Hindernisrennen, in welchem sich Last Corner versuchen wird. Alleine rund 400.000 Mark winken dem erfolgreichen Pferd in der Prüfung. 'Das Rennen ist natürlich sehr schwer und es laufen sehr gute Gegner. Last Corner war in diesem Rennen bereits einmal Fünfter und wir hoffen dieses Mal auf mehr. Es wäre schön, wenn sie nach dem Rennen die deutsche Nationalhymne spielen', scherzt der Trainer.

Im zweiten Hauptereignis am Sonntag startet für diesen auch der Karlshofer Barito. In dem mit rund 112.000 Mark dotierten Examen steht der Hengst vor der bisher schwersten Hindernis-Aufgabe seiner Karriere. Doch auch das traut ihm sein Betreuer zu. Bei beiden Pferden (die Reise der Vollblüter beginnt am Freitag: zunächst geht es bis München und am Samstag dann weiter nach Italien) wird Peter Gehm im Sattel sitzen. Am Sonntag starten auch noch Laureado und Madison Avenue für den Recke-Stall. Auf diesen beiden versucht es Matthias Keller.
Schon am Samstag kommen drei Recke-Pferde an den Start. Das sind Amasova, Hilstar und Del La Rosa. Der Trainer fährt durchaus guten Mutes nach Meran, wo er zuletzt schon mit Barito ein Rennen gewinnen und mit San Suru einen zweiten Platz belegen konnte. Der Coach aus Weilerswist ist wohl der Trainer, der im deutschen Turf die meisten Kilometer unterwegs ist, kaum ein Reiseziel ist ihm zu weit. Und der Erfolg gibt ihm Recht.

(27.09.2001)