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Professor Bernhard von Schubert verstorben

Professor Bernhard von Schubert, Senior-Chef des DSV Deutscher Sportverlag, ist am Montag im Alter von 65 Jahren nach langer schwerer und mit viel Geduld ertragener Krankheit verstorben. Der promovierte Ökonom verstarb im Kreise seiner Familie im Gestüt Ebbesloh.

Während seines Studiums in St. Gallen, wo er später auch promovierte, lernte Bernhard von Schubert seine Ehefrau Ingeborg Kaselowsky kennen. Damit war der Weg in die Passion Galopprennsport vorgezeichnet, die in den vergangenen Jahrzehnten auf vielfältige Arten gelebt wurde, unter anderem über das Gestüt Ebbesloh und den DSV Deutscher Sportverlag. Nach der Insolvenz des Vorläuferunternehmens wurde der Sportverlag auf Betreiben von Schuberts durch die Gundlach-Gruppe erworben und in diese integriert. Damit verbunden war auch die Sicherstellung des Fortbestehens der Sport-Welt.

Das Ebbesloher Engagement im Rennsport ist vielfältig. Das Traditionsgestüt hat seinen festen Platz in der deutschen Vollblutlandschaft erhalten und ausgebaut, in der jüngeren Vergangenheit die Gruppe-Sieger Avanti Polonia, Goose Bay, Lindenthaler, Girolamo und Empoli gezüchtet. Ebbesloh ist darüber hinaus einer der 4 Betreiber des Asterblüte-Rennstalles von Peter Schiergen in Köln.

Ehrenamtliche Engagements, im Laufe der Jahre wahrgenommen vor allem in Hoppegarten und beim Internationalen Club, sowie die führende Rolle als Anteilseigner bei Baden Racing rundeten das umfassende rennsportliche Engagement von Bernhard von Schubert ab.

Als „Botschafter der Stadt Bielefeld“ bezeichnet die „Neue Westfälische“ Bernhard von Schubert in einer ausführlichen Würdigung zum 65. Geburtstag im vergangenen November. Die Muttergesellschaft des Deutschen Sportverlags, die Gundlach-Gruppe, wurde bereits 1847 gegründet und zählt damit heute zu den ältesten Bielefelder Unternehmen. Bernhard von Schubert war gemeinsam mit seiner Frau Ingeborg von 1979 bis 2005 Geschäftsführer dieser Familien-Gesellschaft, die seitdem Paul von Schubert leitet.

Einen ausführlichen Nachruf lesen Sie in der kommenden Ausgabe der Sport-Welt.

(24.01.2017)