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Pretty N'Proud kämpft - Saludos reichen 80%

Wladimir Panov
Wladimir Panov

Zwei Sieglosenrennen standen in Dresden als dritte und vierte Tagesprüfung auf dem Programm. Rennen Nummer drei wandte sich dabei an den Derbyjahrgang.

Als heiße Favoritin kam dabei über 1400 Meter die von Yasmin Almenräder in Mülheim trainierte Pretty N' Proud (1,4.1) an den Ablauf. Und dieser Einschätzung sollte sie am Ende auch gerecht werden, aber sie musste bis zum Schluss kämpfen und gewann nicht so leicht, wie von den Wettern erwartet. Viel zu tun gab ihr der Potters-Schützling Pareias Prinz, der bis zum Pfosten immer wieder anzog und ein harter Gegner war (Zum Video). Die in England gezogene und in Besitz des Stalles Steinhuder Meer stehende Siegerin besitzt keine Nennungen für Pattern-Prüfungen, könnte in der Zukunft aber in Auktionsrennen zum Einsatz kommen.

Eine gute halbe Stunde später gab es bei den ein Jahr älteren Pferden dann eine kleine Überraschung. Denn diesmal hatte nach 1900 Metern nicht der Favorit, Roland Dzubasz' Turfbaron, die Nase vorn, sondern Janina Reeses Debütant Saludos. Die 4,0:1-Chance war dabei zunächst am Ende des Feldes zu sehen, kam aber mit jedem Meter immer besser auf und war am Ende ein sicherer Sieger. Dabei wirkte er insgesamt noch sehr grün, könnte aber ein Kandidat für die Notizblöcke der Wetter sein (Zum Video). "Er ist noch ganz schön unreif, aber ein gutes Pferd. Er war heute auch erst bei 80 Prozent. Es gibt auf ihm viel zu tun, hatte mir Janina vor dem Rennen gesagt. Das kann ich bestätigen", untermauerte Siegjockey Wladimir Panov nach dem Rennen.

(07.05.2021)