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Preis der Deutschen Einheit geht an Devastar

Das Foto täuscht: Devastar (re.) gewinnt gegen Capitano
Das Foto täuscht: Devastar (re.) gewinnt gegen Capitano

Lange hatte man im Lager des Areion-Sohnes Devastar darüber nachgedacht, ob man den vierjährigen Hengst im Großen Preis der Landeshauptstadt Düsseldorf, oder im pferdewetten.de 26. Preis der Deutschen Einheit, laufen lässt. Letztlich hatte man sich für das Hoppegartener Gruppe III-Rennen entschieden. Und damit goldrichtig gelegen, denn der 110:10-Außenseiter aus dem Stall von Trainer Markus Klug setzte sich in einem packenden Finish in dem mit 75.000 Euro dotierten Hoppegartener Highlight unter Martin Seidl gegen den lange führenden Capitano durch, hinter dem der Lokalmatador Global Storm überraschend Dritter wurde. Sicher, mit einer halben Länge Vorsprung, siegte Devastar, von Capitano bis zu Global Storm war es dann noch einmal eine dreiviertel Länge .

Der 14:10-Favorit Wai Key Star tat sich dagegen schon früh schwer, und kam nur als Fünfter, noch hinter Brisanto, über die Linie. Devastar hatte in der 2000 Meter-Prüfung früh in vorderer Linie gelegen, erst auf den letzten 100 Metern brach der Hengst, für den es der erste Gruppetreffer war, den Widerstand von Capitano, hinter dem mit Global Storm ein weiteres Pferd Ehre für den Derbyjahrgang einlegen konnte (Zum Video).

„Es war einer der größten Erfolge meiner Karriere, für Helmut von Finck habe ich schon als Lehrling in München Rennen gewonnen“, so Siegjockey Martin Seidl nach dem Rennen. In der German Racing Champions League liegt vor dem letzten Lauf, dem Großen Preis von Bayern in München am 1. November, bei den Jockeys unverändert Andrasch Starke mit 34 Punkten vor Eduardo Pedroza (32) und Filip Minarik (19) an der Spitze.

Bei den Trainern liegt Andreas Wöhler mit 48 Punkten vor Peter Schiergen (35). Auf Platz drei liegt Devastar-Trainer Markus Klug mit 32 Punkte. Bei den Pferden hat sich nichts geändert. Iquitos liegt mit 23 Punkten vor Nightflower (22) und Ito (14).

 

(03.10.2016)