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"Potemkin macht den Eindruck, dass er will"

Potemkin (Archiv)
Potemkin (Archiv)

Nach langer Pause wird am Montag der in Besitz von Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehende Potemkin sein Comeback geben (zum pferdwetten.de-Langzeitmarkt). Der sechsfache Gruppesieger gewann 2019 noch den Großen Preis der Wirtschaft (Gr. III) und wurde dann bei seinem bislang letzten Start Vierter im Grand Prix de Vichy (Gr. III). Seitdem war Potemkin auf Feierschicht. 

„Es ist lange her seit seinem letzten Start, er hatte immer ein paar Wehwehchen seitdem. Wir hatten auch überlegt, ihn gar nicht mehr laufen zu lassen“, so Simon Stokes, der Potemkin am Montag für den zur Listenklasse zählenden Röttgen Cup (12.500 Euro) über 1850 Meter (zum Racebets-Langzeitmarkt) satteln wird, gegenüber der Sport-Welt. Stokes kümmert sich in Bremen meist um Fährhofer Rekonvaleszenten, zu denen auch Potemkin zählte. Auf 22 Siege bringt es Simon Stokes, der zuletzt am 10. Juni mit Recife in Rastede einen Sieger stellte.

„Er hat bei mir in Mahndorf überwintert und hat sich sehr gut erholt. Wir haben gesagt, wenn wir ihn um Frühjahr wieder antrainieren und es irgendein Zeichen gibt, dass es nicht geht, dann schicken wir ihn in Rente. Aber die Winterpause hat ihm gutgetan und er macht den Eindruck, dass er will. Er ist super drauf. Sollte es dann irgendwann nicht mehr gehen, dann wird er bei mir Führpferd für die jungen Pferde, geht dann in Teilzeit-Rente. Aber das ist im Moment überhaupt kein Thema“, so Stokes weiter.

Potemkin gilt bei seinem Comeback als Favorit auf den Listensieg. Im Sattel des neunjährigen Wallachs wird Andrasch Starke sitzen.

(30.05.2020)