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Polli wird Vater, Sanna springt ein, Pissarro vorne

Der Oldie Pissarro hat am Samstag in Mannheim im Ausgleich III noch einmal gezeigt, dass er nichts verlernt hat. Der Neunjährige schnappte sich den Preis der Vereinigten VR Bank Kur-und Rheinpfalz, bescherte Jockey Mirko Sanna den zweiten Tagessieg, den dritten insgesamt in diesem Jahr.

Für Sanna war es ein Kistenritt. Weil Nicol Polli Vaterfreuden entgegensieht, war er nicht nach Mannheim gekommen, Mirko Sanna war eingesprungen. „Mir egal, wer gewinnt, Hauptsache einer“, hatte Trainer Horst Rudolph vor dem Rennen gesagt, am Ende war es Pissarro und nicht das zweite Pferd Candy Sweet im Rennen.

„Normal wollte ich jetzt Schluss machen mit ihm für dieses Jahr, mal schauen“, so der Coach nach dem Rennen. „Ich hoffe, er bleibt noch lange gesund. Ein tolles Pferd.“ Es war der 94. Start und der elfte Sieg für Pissarro, insgesamt 24 Mal ist er auf der Heimatbahn in Mannheim gelaufen.

Earl wurde von dem Oldie knapp auf Rang zwei verwiesen, Dritter wurde San Diego. (zum Video)

Was Jockey Tommaso Scardino und Trainer Marco Klein mit Earl knapp verpassten, war zuvor mit Thunder Light gelungen. Die sechs Jahre alte Stute sicherte sich den Sieg im längsten Rennen des Tages über 3000 Meter. Das war Saisonsieg Nummer vier bereits für die Stute. „Die kann alles, von 1900 Metern bis 3000 Meter“, so Tommaso Scardino nach dem Rennen. „Wir hatten ein Super-Rennen, vielleicht waren wir etwas zu früh vorne, aber ich musste da das Kommando übernehmen, sie ging sehr gut.“ Für den Stall Perfect Smile war nach diesem Rennen wieder das perfekte Lächeln angesagt. (zum Video)

(24.10.2020)