News

Prix Hocquart: Plätze 3 und 4 für Lambo und Sassoon

Lambo (noch in alten Farben) in München
Lambo (noch in alten Farben) in München

Nicht nur in Deutschland wird aktuell fleißig geprobt für die großen Klassiker, auch im Nachbarland Frankreich geht es diesbezüglich rund. Mit Spannung wurde in diesem Zusammenhang am Pfingstmontag der in ParisLongchamp ausgetragene und mit 130.000 Euro dotierte Prix Hocquart erwartet. Denn mit dabei in der über 2200 Meter führenden Gruppe II-Prüfung waren mit Sassoon (Jean-Pierre Carvalho, 5,6:1) und Lambo (Mirek Rulec, 6,8:1) zwei deutsche Pferde, die in den Wettmärkten für das Deutsche Derby im Moment weit vorne rangieren.

Und beide zogen sich dabei mehr als ordentlich aus der Affäre und nahmen am Ende Geld mit nach Hause. Erstgenannter war lange für das Tempo verantwortlich und wirkte lange so als könne er seinen bereits dritten Karrieretreffer unter Dach und Fach bringen. Am Ende gingen dem Höny-Hofer dann aber etwas die Kräfte aus und er musste sich mit Rang vier zufriedengeben. Einen Platz vor ihm passierte der schließlich Lambo den Zielpfosten, unterlag selbst für den Sieg nur hauchdünn. Von Stephane Pasquier Mitte der Geraden richtig flott gemacht, dachte man kurz der in Besitz von Australian Bloodstock u.a. stehende Protectionist-Sohn könne das Rennen sogar gewinnen. In einer Kampfankumft musste er schließlich aber dem Sieger Bubble Gift (Mikel Delzangles) und Gregolimo (Simone Brogi) den Vorrang lassen.

War das Ergebnis so aus deutscher Sicht schon top, durfte sich unbeteiligt noch ein weiterer in Deutschland ansässiger Trainer über den Ausgang des Rennens freuen: Waldemar Hickst…denn gut eine Länge hinter dem Sieger hatte sein inzwischen selbst bereits siegreicher Derbykandidat Alter Adler bei seinem vorletzten Start in Frankreich den Zielpfosten als Zweiter passiert. 

(24.05.2021)