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Philippe Augier bald wohl PMU-Vorstandsvorsitzender

Philippe Augier wurde als Kandidat für den vakant gewordenen Posten des Vorstandsvorsitzenden der französischen PMU vorgeschlagen nachdem Bertrand Meheut zurückgetreten war.

Edouard de Rothschild und der LeTROT-Präsident Jean-Pierre Barjon haben nach Rücksprache mit den Behörden beschlossen, die Kandidatur des 70Jährigen auf der bevorstehenden PMU-Vorstandssitzung am 9. Juni zu unterstützen.

Das berichtet des Jour de Galop und bezeichnet die Nominierung des 1949 in Paris geborenen Augier als „politischen Coup“, denn seit 2001 ist der Augier Bürgermeister von Deauville. Philippe Augier unterhält beste Beziehungen zu Édouard Philippe, dem Präsidenten von France Galop, und dem französischen Staatschef Emmanuel Macron. Gerade jetzt wo es auch darum geht Wettbesteuerrungen und Wettbewerbsbedingungen mit der staatlichen französischen Lotteriegesellschaft Francaise de Jeux (FdJ) auszuhandeln, meint man in Augier den richtigen Mann gefunden zu haben. Ebenfalls werden laut dem Jour de Galop aktuell Überlegungen angestrengt die PMU in eine Aktiengesellschaft umzuwandeln.  

„Nachdem Bertrand Meheut angekündigt hatte, sein Amt niederzulegen, boten mir die Präsidenten Edouard de Rothschild und Jean-Pierre Barjon den Job an. Das war vor zwei Wochen. Ich bat sie um 48 Stunden Bedenkzeit, bevor ich mich zur Kandidatur entscheide. Ich denke das Amt ist aus mehreren Gründen spannend, aber wie sie ja wissen bin ich dem Pferdesport auch sehr eng verbunden“, sagte Augier im Interview mit dem Jour de Galop.

(27.05.2020)