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Pecheur: "Auch wenn´s nicht klappt ein tolles Jahr!"

Um die 115 Siege stehen in diesem Jahr auf dem Konto von Berufsrennreiter Maxim Pecheur. 97 davon gelangen ihm auf deutschen Rennplätzen, womit er aktuell - sieben Zähler hinter seinem Kollegen Bauyrzhan Murzabayev - Platz zwei in der Jahresstatistik einnimmt. Den Kasachen bei sechs noch ausstehenden Renntagen noch einzuholen, wird sicher kein leichtes Unterfangen. Doch wer den 29-jährigen kennt, weiß, dass er bis zum Finale alles dafür geben wird, sich am Ende die Krone aufzusetzen.

"Natürlich wird es nicht einfach, aber ich werde bis zum Schluss alles geben. Wenn es dann nicht reicht, gratuliere ich Bauyrzhan und versuche 2020 den nächsten Angriff. Und überhaupt, auch wenn es mit dem I-Tüpfelchen nicht klappen sollte, hatte ich auch so ein fantastisches Jahr", so Pecheur am Samstag gegenüber GaloppOnline.de.

"Mit meinem Chef und dem Gestüt Brümmerhof, die mir das gesamte Jahr immer treu zur Seite standen, die Diana zu gewinnen, war neben vielen anderen tollen Siegen natürlich ein ganz besonderes Highlight. Und dann habe ich in diesem Jahr auch noch zwei Erfahrungen machen dürfen, die mir bisher verwehrt geblieben waren. Mit Guido Schmitts Kabir konnte ich das Grand Handicap de Paris und damit zum ersten Mal in meiner Karriere eine Tierce gewinnen. Mit der Lebeau/Raber-Stute Jolie kam ich zudem zu meinem ersten Grupperitt in Frankreich überhaupt. Das sind natürlich Momente, an die ich mich immer zurückerinnern werde“, resümiert Pecheur weiter.

Noch einmal auf die noch laufende Saison angesprochen, hofft er, vor allem auch für die treuen Rennbahnbesucher, dass er es bis zum Ende spannend halten kann. „Nächsten Sonntag in Dortmund habe ich vor allem mit den beiden van der Meulen-Pferden Shambhala und Guardsman gleich wieder zwei gute Chancen auf einen Treffer. Frank Fuhrmann, bei dem ich mich genauso wie bei Lucien van der Meulen stellvertretend für viele andere für die tolle Unterstützung über die gesamte Saison über bedanken möchte, hat mir gesagt, dass er plant auch Circuskind auf Sand laufen zu lassen. Da sollte auch nach fünf Saisonsiegen noch etwas drin sein.“

(23.11.2019)