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Online Awards - Sponbiel ist "Persönlichkeit des Jahres"

Er ist der Kopf hinter der Bürgerinitiative zum Erhalt der Bremer Rennbahn. Andreas Sponbiel und seine Mitstreiter haben in den vergangenen Monaten außergewöhnliche Arbeit geleistet und mehr als 29.000 Unterschriften gesammelt, von denen Anfang der Woche 83,3 Prozent als gültig erklärt wurden. Damit erreichte die Initiative das benötigte Quorum und machte einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zum erklärten Ziel: Pferderennen an den Weser auch für die Zukunft sicher zu stellen.

Sponbiels Engagement würdigten unserer Leser im Rahmen der Online Awards mit dem Titel „Persönlichkeit des Jahres“. 33, 88 Prozent votierten für Sponbiel und damit auch für die Bürgerinitiative. Er setzte sich gegen Andrasch Starke (31,31 %), Karl Jörg (18,30 %), Dr. Michael Vesper (8,8 %) und Timo Horn (7,63 %) durch.

Andreas Sponbiel sagte am Donnerstag nach Bekanntwerden des Ergebnisses: „Das ist eine große Ehre und eine Riesenüberraschung. Ich dachte eigentlich, außerhalb Bremens nimmt man unser Engagement nur am Rande wahr. Es ist toll, dass das nicht so ist, ich freue mich riesig.“

Der 50-Jährige ist hauptberuflich Buchhalter bei einem Steuerberater und stellvertretender Vorsitzender einer Stiftung, in der er für Finanzen und Marketing verantwortlich ist. „Ich bin ein „Vahrer Jung“, komme also von dort, wo die Rennbahn beheimatet ist und bin damit groß geworden. Sowohl mit den Galopprennen als auch den vielen Freizeitveranstaltungen wie Konzerte und Happy Family-Tage. Die Galopprennbahn gehört zu Bremen und es ist ein Skandal, dass die Politik wegen einer verfehlten Wohnungsbaupolitik dieses Gelände opfern will.“ Sponbiel war gleichzeitig mit Sascha Wöhler und Bernd Willenbrock auf der gleichen Schule.

(07.02.2019)