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Noch elf Kandidaten für Mehl-Mülhens-Rennen

Für den ersten Klassiker der deutschen Galoppsaison, das 34. Mehl-Mülhens-Rennen - German 2.000 Guineas (zum Langzeitmarkt), das am Sonntag in Köln ausgetragen wird, stand am Montag der Nennungsschluss auf dem Programm. Dabei blieben elf Pferde, von denen allerdings nur vier hierzulande trainiert werden, im Aufgebot des mit 153.000 Euro dotierten Gruppe II-Rennens über 1600 Meter. Peter Schiergens Noble Moon, der wie bei seinem Sieg im Preis des Winterfavoriten Stalljockey Andrasch Starke im Sattel haben wird, Andreas Wöhlers Revelstoke, der von Bauyrzhan Murzabayev geritten wird, Markus Klugs Sibelius (Adrie de Vries), und die Röttgenerin Akribie, die bislang noch nicht mit Reiter angegeben wurde, sind die deutschen Kandidaten im ersten Klassiker der Saison.

Sechs der sieben Gäste werden in Großbritannien vorbereitet, der siebte Gast, Wargrave, kommt aus dem irischen Quartier von Jimmy Stack. Der Galileo-Sohn, der zweijährig bereits auf Listenebene platziert war, und auf gleichem Level zuletzt Vierter im 2.000 Guineas-Trial in Leopardstown war, gilt als fester Starter, er soll bereits am Mittwoch in der Domstadt eintreffen. Mark Johnston hat mit Arctic Sound und Marie's Diamond noch zwei Pferde im Rennen. Erstgenannter gewann im vergangenen Jahr die Tattersalls Stakes auf Gruppe III-Ebene in Newmarket über 1400 Meter, und auch Marie's Diamond gewann zweijährig mit den Anglesey Stakes bereits eine Gruppe III-Prüfung.

Richard Hannon hat mit Fox Champion noch einen Kodiac-Sohn im Aufgebot, der drei seiner vier Starts zu Siegen gestalten konnte, Tom Dascombe könnte in der Domstadt Great Scott aufbieten, einen Listensieger, der in den 2.000 Guineas in Newmarket den neunten Platz belegte. Charlie Hills' Pogo, der gerade ein Handicap in Newmarket gewann, und Gay Kelleways Global Spectrum, der Siebte aus den Craven Stakes, komplettieren das englische Aufgebot für das Kölner Gruppe II-Rennen.

(13.05.2019)