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Ashrun: Auf ein neues im Jahr 2021?

Ashrun
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Ashruns zehnter Rang im Melbourne Cup ist jetzt schon einige Tage her. Der vierjährige Authorized-Sohn wird nach dem Start am Dienstagmorgen deutscher Zeit noch eine Woche in Australien bleiben, bevor er den Heimweg nach Deutschland antreten soll.

Der im Besitz von Australian Bloodstock und dem Stall Turffighter stehende Hengst wird also nach seinem Australien-Abenteuer mit insgesamt drei Starts, in seine Heimat urückkehren.

Deutschland verliert also kein weiteres Grand Prix-Pferd ins Ausland und Wöhler muss nicht, wie noch 2014 als Melbourne Cup-Sieger Protectionist zunächst seine Karriere in Australien fortsetzte, dort aber oft auf deutlich kürzeren Distanzen eingesetzt, nicht mehr in Tritt fand, auf einen tollen Galopper verzichten.

Insgesamt zeigte man sich mit dem Aufenthalt in down under auf der Homepage des Rennstalls Wöhler recht zufrieden:  "Ohne Ashrun was wegnehmen zu wollen aber ihn als Sieger in dieser Prüfung zu sehen, wäre schon mehr als verwegen gewesen. Sicher waren wir uns allerdings, dass er Geld abkriegen kann und so war es dann auch. Die schnelle Startfolge war bestimmt nicht optimal aber unter diesen Umständen zeigte der Hengst – er war zum Schluss auch schnellstes Pferd – in dieser Gesellschaft eine sehr ansprechende Leistung, so wie er sich insgesamt sehr gut am anderen Ende der Welt verkauft hat."

Gleichzeitig nährte man aber auch die Hoffnung, dass der Melbourne Cup 2021 vielleicht erneut mit einem deutschen Pferd ausgetragen wird: "Wir freuen uns wenn alle wieder da sind und 2021 gibt es dann vielleicht auch eine Neuauflage."

Alles Zukunftsmusik aber vielleicht gelingt dem dann fünfjährigen Ashrun dann auf direktem Wege die Qualifikation für "the race that stops a nation", so dass er nicht noch drei Tage vor die Lexus Stakes bestreiten muss.

(06.11.2020)