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Neuer Plan des Sports: Start am 4. Mai

Die deutschen Galopprennen sollen am 4. Mai in Dortmund starten. Die Renntage am 1., 2. und 3. Mai in Hannover, Mannheim und Köln sollen nach Möglichkeit direkt in der Woche nach dem 4. Mai, startend mit dem 5. Mai, nachgeholt werden.

Die ersten drei Maitage konnten wegen der bis 3. Mai geltenden politischen Regelungen aus dem Treffen der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten und der zwischenzeitlich erlassenen Verordnungen in den einzelnen Bundesländern nicht realisiert werden.

Das hat Michael Vesper, Präsident von Deutscher Galopp, am Donnerstag in der planmäßig um 11 Uhr beginnenden Pressekonferenz mitgeteilt.

"Wir haben in den letzten Tagen viel gearbeitet, und sind seither in stetigem Kontakt mit Regierungen, Kommunen und den Rennbahnen", so Vesper, der sich zuversichtlich zeigte, dass der Sport am 4. Mai wieder starten kann. "Wir fokussieren uns auch ganz bewusst auf diese Woche, da wir dann den Vorteil hätten, das woanders noch nicht viel stattfindet, wir hoffen damit den Wettumsatz anzukurbeln."

Wann genau die Renntage in Hannover, Mannheim und Köln stattfinden werden, ist noch nicht final beschlossen, sie sollen indes alle zwischen Dienstag und Freitag stattfinden. "Bei Renntagen ohne Publikum kommt es ja nicht so sehr darauf an, dass diese am Wochenende stattfinden", so Vesper weiter.

"Wenn wir den 9. Mai in München noch hinzurechnen, reden wir von vier Bundesländern, mit denen die Abstimmungen getroffen werden müssen: Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern."

Wie es nach dem 15. Juni - bis dahin ist der Rennkalender inklusive Ausschreibungen ja fixiert, wird in den kommenden Tagen besprochen werden.

Am 30. April soll es die nächste Tagung von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten geben, der Sport braucht indes vorher schon grünes Licht. Michael Vesper dazu: "Es ist ja grundsätzlich erlaubt, ab dem 4. Mai Veranstaltungen wie Renntage wieder durchzuführen. Die Regelungen gelten bis 3. Mai. Wir bereiten uns jetzt darauf vor, dann zu starten und sprechen mit den Kommunen und denen, die es zu entscheiden haben."

"Wir sind ins Gelingen verliebt", so Vesper abschließend.

 

 

(23.04.2020)